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Tolle Stimmung von Mariah Carey & Co. – doch die Eröffnung der Olympischen Spiele bleibt im Schatten

    Tolle Stimmung von Mariah Carey & Co. – doch die Eröffnung der Olympischen Spiele bleibt im Schatten

    Einer der Höhepunkte der Eröffnungsfeier: der Auftritt von Superstar Mariah Carey Foto: Picture Alliance / TASS | Peter Kovalev

    Tolle Stimmung von Mariah Carey & Co. – doch die Eröffnung der Olympischen Spiele bleibt im Schatten

    Vier Austragungsorte, zwei olympische Flammen, 92 Nationen: Die Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo starten dezentraler denn je – mit viel Musik, Mode und italienischem Lifestyle.

    Olympia als große Oper: Mit einem farbenfrohen Spektakel wurden die 25. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet. Sportler aus 92 Nationen versammelten sich vor 67.000 Zuschauern im legendären Fußballstadion San Siro. Gleichzeitig wurde auch in Cortina d’Ampezzo, Predazzo und Livigno gefeiert.

    Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele steht unter dem Motto Harmonie

    Damit kehren die Winterspiele nach 20 Jahren wieder in die Alpen zurück. Noch nie wurden Olympische Spiele so dezentral organisiert. Die Rennen finden an sieben Orten in Norditalien statt, teilweise Hunderte Kilometer voneinander entfernt. Die lange Anreise stellt sowohl die Organisation als auch die Sportler auf eine harte Probe.


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    Die Eröffnungsfeier stand unter dem Motto „Armonia“ – Harmonie. Italien zeigte alles, wofür es auf der Welt bekannt ist: Oper, Mode, Küche und Popkultur. Erinnerungen an Komponisten wie Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini trafen auf Charaktere wie Pinocchio und Anspielungen auf Paparazzi.

    Mariah Carey und Andrea Bocelli als Gaststars

    Einige Kostüme stammten vom verstorbenen Modedesigner Giorgio Armani. Für Begeisterung sorgte der amerikanische Popstar Mariah Carey, der den italienischen Klassiker „Nel blu, dipinto di blu“ („Volare“) sang. Außerdem traten Andrea Bocelli, Laura Pausini, Cecilia Bartoli und der Pianist Lang Lang auf.

    Zum ersten Mal in der olympischen Geschichte: Bis zum Ende der Spiele am 22. Februar brennen zwei olympische Feuer. Eines wurde im Arco della Pace in Mailand entzündet, das zweite auf der Piazza Dibona in Cortina d’Ampezzo.

    Katharina Schmidt und Leon Draisaitl mit Deutschlandfahnen

    Cortina war vor 70 Jahren Austragungsort der Winterspiele. Sie gelten als erstes Signal für den Aufstieg der Stadt zur „Königin der Dolomiten“.

    Separat erscheinen auch die deutschen Fahnenträger. Die Skispringerin Katarina Schmidt hat ihre Rolle in Predazzo übernommen. Sie startet dort am Samstag auf der Normalschanze. Eishockeystar Leon Draisaitl führte einen weiteren Teil der Mannschaft ins Mailänder Stadion. Der 30-Jährige traf kurz vor der Eröffnung ein. „Ich bin unglaublich stolz darauf“, sagte er.

    Deutschland mit Rekordteam bei Olympia

    An der Eröffnung nahmen 130 der 185 deutschen Sportler teil. Es ist das größte deutsche Team bei den Winterspielen. DOSB-Präsident Thomas Weikert sprach von hohen Erwartungen und einer hochmotivierten Mannschaft.

    Die deutsche Delegation betrat als 32. Nation das Stadion. Das Outfit – ein schwarzer Poncho mit Fischerhut – sorgte erneut für Kontroversen. Designer Harald Glöckler kritisierte die Vision scharf. Der skandinavische Athlet Johannes Rydzek verteidigte es als „ungewöhnlich“ und betonte den Teamgeist.

    JD Vance und Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnung

    Auf der Ehrentribüne saßen neben IOC-Präsidentin Kirsty Coventry auch viele politische Prominente. Coventry ist Thomas Bachs Nachfolger an der Spitze des IOC. Unter den Gästen war US-Vizepräsident JD Vance, begleitet von seiner Familie und Außenminister Marco Rubio.

    Insgesamt wurden etwa 50 Staats- und Regierungschefs erwartet. Deutschland wurde durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten. Der italienische Präsident Sergio Mattarella eröffnete die Spiele mit der traditionellen Formel.

    Anti-ICE-Proteste überschatten Eröffnungszeremonie

    Der Anfang war von Protesten gegen die amerikanische Delegation getrübt. An den Sicherheitsmaßnahmen waren Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE beteiligt. Hunderte protestierten in Mailand gegen ihre Anwesenheit.

    Aus Angst vor Angriffen und Vandalismus setzt Italien während der Spiele mehr als 6.000 zusätzliche Sicherheitskräfte ein.

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    Bis zum 22. Februar kämpfen 2.900 Athleten mit 116 Entscheidungen um Medaillen. Die Organisatoren hoffen, dass die Rückkehr in die Alpen den Olympischen Spielen mehr Atmosphäre verleihen wird. Die bisherigen Winterspiele in Sotschi, PyeongChang und Peking konnten diesen Erwartungen nicht immer gerecht werden. Im Jahr 2030 finden die Winterspiele erneut in den Alpen statt – dann in Frankreich. (dpa/mp)

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