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Trotz horrender Preise: FIFA meldet Rekordzahl an WM-Tickets – Infantino prahlt

    Trotz horrender Preise: FIFA meldet Rekordzahl an WM-Tickets – Infantino prahlt

    Trotz der hohen Preise gab es laut FIFA bereits 150 Millionen Ticketanfragen für die Weltmeisterschaft 2026, was laut US-Präsident Donald Trump (l.) die beste aller Zeiten sein wird. FIFA-Chef Gianni Infantino würde ihm wohl kaum widersprechen. Foto: IMAGO/Avalon.red

    Trotz horrender Preise: FIFA meldet Rekordzahl an WM-Tickets – Infantino prahlt

    Trotz vielfacher Kritik an den hohen Preisen registriert der Weltverband FIFA nach eigenen Angaben großes Interesse an Eintrittskarten für die WM 2026. Bis zur Mitte der aktuellen Verkaufsphase seien Anfragen von Fans in mehr als 200 Ländern für mehr als 150 Millionen Tickets eingegangen, teilte die FIFA mit. Das bedeutet, dass es in dieser Phase 30-mal mehr Anfragen als verfügbare Tickets gibt. Das ist die größte Nachfrage in der Geschichte der Weltmeisterschaft – mit 48 teilnehmenden Mannschaften und 104 Spielen ist es auch die größte Weltmeisterschaft.

    Die aktuelle Bewerbungsphase läuft vom 11. Dezember und endet am 13. Januar (17:00 Uhr MEZ). Erstmals sind in der Gruppenphase Einzeltickets für bestimmte Spiele und Mannschaften erhältlich. Die Verlosung der Tickets erfolgt dann per Zufallsprinzip. Es muss eine weitere Verkaufsphase geben.

    Eine neue Ticketkategorie für „treue Fans“ der Fußballweltmeisterschaft

    Als Reaktion auf weltweite Proteste gegen hohe Preise hat die FIFA während der aktuellen Verkaufsphase eine neue Ticketpreiskategorie für „treue Fans“ angekündigt. Der sogenannte Grundrang für Fans gilt für alle Teilnehmer der Weltmeisterschaft und aller Spiele des Turniers in Kanada, Mexiko und den USA vom 11. Juni bis 19. Juli.

    Allerdings gibt es die günstigeren Preise nur für eine geringe Anzahl an Tickets: Acht Prozent der verfügbaren Tickets pro Spiel stehen Deutschland wie allen anderen Mannschaften für den Fanblock zur Verfügung. Nach Angaben der FIFA werden zehn Prozent dieser Tickets im neuen Hauptrang liegen. Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes gibt es in der Gruppenphase gegen Curaçao 581 Tickets, gegen die Elfenbeinküste 395 und gegen Ecuador 632.

    Infantino: „Riesige Resonanz“

    Football Supporters Europe begrüßte den Schritt des Weltverbandes, kritisierte aber weiterhin unter anderem die geringe Anzahl betroffener Tickets.

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    Angesichts der großen Nachfrage lobte FIFA-Präsident Gianni Infantino die „überwältigende Resonanz leidenschaftlicher Fans“. Es sei ein Beweis dafür, „wie beliebt unser Sport auf der ganzen Welt ist.“ Auch gegen die vielen Kritiker verteidigte er die hohen Preise. Entscheidend sei, dass „die dadurch erzielten Einnahmen erneut dem Fußball auf der ganzen Welt zugute kommen“, sagte der Chef des Weltfußballverbands laut The Athletic beim World Sports Summit in Dubai. „Ohne die FIFA gäbe es in 150 Ländern der Welt keinen Fußball“, sagte der 55-Jährige: „Fußball existiert nur aufgrund der Einnahmen, die wir mit und durch die Weltmeisterschaft generieren und die wir weltweit reinvestieren.“ (dpa/hmg)

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