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Verkehrschaos steht bevor! Die Fandemonstration vor dem Stuttgart-Spiel trifft auch HSV-Profis

    Verkehrschaos steht bevor! Die Fandemonstration vor dem Stuttgart-Spiel trifft auch HSV-Profis

    HSV-Fans protestierten kürzlich in Augsburg gegen die erwarteten Beschlüsse der Innenministerkonferenz. Foto: WITTERS

    Verkehrschaos steht bevor! Die Fandemonstration vor dem Stuttgart-Spiel trifft auch HSV-Profis

    Schon vor dem letzten Heimspiel gegen Borussia Dortmund wurden die Nerven vieler HSV-Fans auf eine harte Probe gestellt. Aufgrund der Vollsperrung des Elbtunnels und zweier Demonstrationen in der Stadt war die Anreise zum Spiel eine Geduldsprobe. Ähnliches kann nun am Sonntag gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) passieren. Eine Fandemonstration würde wahrscheinlich zu ähnlichem Verkehr rund um das Stadion führen. Auch HSV-Spezialisten sind betroffen.

    Auf der Innenministerkonferenz (IMK), die vom 3. bis 5. Dezember in Bremen stattfindet, sind zuletzt die Proteste von Befürwortern gegen die geplanten Maßnahmen lauter geworden. Vor allem die geplanten neuen Sicherheitsmaßnahmen sind vielen Besuchern von Fußballspielen ein Dorn im Auge. „Wir werden unseren Protest (…) am Sonntag nicht nur im Stadion zum Ausdruck bringen, sondern ihn auch auf die Straße bringen“, stellt die Selbsthilfegruppe Nordtribune auf ihrer Homepage klar. „Wir rufen alle HSV-Fans auf, sich uns anzuschließen und mit uns für Fankultur und gegen den Populismus der IMK zu demonstrieren. Gemeinsam zeigen wir, was Fußball ist: sicher, bunt, frei.“

    Die HSV-Fan-Demo beginnt am Sonntag um 12 Uhr

    Der Beginn der Prozession ist für 12 Uhr geplant. am S-Bahnhof Holstenstraße. Von dort führt der Weg etwa fünf Kilometer entlang der Schnackenburgallee bis zum Stadion, wo die Demonstration enden sollte. Damit fällt zumindest das Ende der Veranstaltung mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem alle anderen Fans zum Spiel gegen den VfB in den Volkspark pilgern. Der HSV weist auf mögliche Verkehrsprobleme hin und rät zum Umstieg auf Busse und Bahnen.


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    Die Demo wird sich auch darauf auswirken, wie die beiden Teams zum Spiel reisen. Sowohl der HSV als auch der VfB werden etwas früher starten und gegebenenfalls ihre Marschroute anpassen.

    Die HSV-Demo soll nicht zu einem Fanmarsch werden

    Der Förderverein, der als Sprachrohr der HSV-Fans fungiert, weist in seinem Schreiben ausdrücklich darauf hin, welche Verhaltensweisen beim Aufmarsch geboten sind. „Die Demonstration ist kein Fanmarsch“, hieß es. „Verhalten Sie sich angemessen und zeigen Sie die nötige Ernsthaftigkeit.“ Darin heißt es ausdrücklich: „Jede Form von Pyrotechnik und Maskierung sowie Fanclub-eigenes Material ist zu vermeiden.“ Die Demonstration für die Rechte der Fans sollte friedlich, aber entschlossen sein.

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    Ein Beitrag geteilt vom Förderkreis Nordtribuene eV (@nordtribuene.hamburg)

    Nach ihrer Ankunft im Stadion wird der Protest der Fans weitergehen. Wie bereits am vergangenen Wochenende muss auch am Spieltag in allen deutschen Profistadien für die ersten zwölf Spielminuten Ruhe herrschen. „Wir lehnen personalisierte Tickets, KI-Gesichtserkennung zur Durchsetzung der Ticketpersonalisierung sowie jede Verschärfung der Stadionverbote, von der Anpassung der Richtlinien bis hin zu einem zentralen Stadionverbotsausschuss mit Vetorecht, entschieden ab“, sagten Fans in einer Erklärung.

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    Die Postzustellung im Volkspark erfolgt erst ab der 13. Minute. Das Spiel gegen Stuttgart ist der stimmungsvolle Auftakt zu drei Heimspielen des HSV innerhalb von acht Tagen, die allesamt ausverkauft waren. Am Mittwoch nächster Woche folgt das Achtelfinale im Pokal gegen Holstein Kiel, am Sonntag, 7. Dezember, gastiert Werder Bremen im Volkspark.

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