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Vieiras Überraschungsfehler – wie sehr verändert sich die Startelf des HSV?

    Vieiras Überraschungsfehler – wie sehr verändert sich die Startelf des HSV?

    Trotz seines HSV-Tors: Es war kein Spiel nach Fabio Vieiras Geschmack. Foto: WITTERS

    Vieiras Überraschungsfehler – wie sehr verändert sich die Startelf des HSV?

    Schon vor seinem Eigentor zum 1:0 gegen Leipzig (22.) war klar, dass Fabio Vieira der Mann des HSV für besondere Momente ist. Man sieht ihm auch an, dass er sich oft beschwert, mit den Schiedsrichtern streitet oder auch mal mit Verzweiflung auf die unglücklichen Aktionen seiner Mitspieler reagiert. Doch so etwas war vor dem entscheidenden Tor am Sonntagabend von den Portugiesen nicht bekannt. Sein überraschend schlechter Pass führte zum 1:2 durch Yann Diomande (50.) – für die Startelf sollte er aber folgenlos bleiben.

    Vieira fehlte beim Banktraining am Montag – ebenso wie der Rest der Startelf. Auch Nicolas Capaldo, der brandheiße Omari, der früh für den verletzten Argentinier eingewechselt wurde, und Wildcard Yussuf Poulsen fehlten am Tag nach der Heimniederlage. Neben Albert Sambi Lokonga waren auch Robert Glatzel, Daniel Elfadli, die restaurierte Jata Bakery und die anderen Reservisten mit von der Partie. Der Belgier feierte gegen Leipzig nach einem Außenbandriss sein Comeback und wurde nach 67 Minuten für Ransford Koenigsdorfer eingewechselt.

    Sambi Lokonga feiert gegen Leipzig sein Comeback

    Merlin Polzins Plan mit dem Mittelfeldspieler ging auf. Der Trainer wollte Sambi Lokonga unbedingt wieder im Kader begrüßen, deshalb kontrollierte er seine Trainingsbelastung in der Vorwoche sorgfältig und schaffte es schließlich, ihn zum ersten Mal seit drei Wochen wieder auf den Platz zu schicken. Und auch wenn der 26-Jährige in der Schlussphase nicht nennenswert Schwung in das HSV-Spiel bringt, wird er schon bald wieder in der Startelf stehen.

    Wann genau, ist noch unklar. Allerdings spricht vieles dafür, dass Sambi Lokonga am Mittwoch (20.30 Uhr, MOPO.de-Liveticker) gegen Bayer Leverkusen nicht wieder in der Startelf stehen wird. Mit dem Strategen geht Polzin vorerst jedem Risiko aus dem Weg.

    Nach dreiwöchiger verletzungsbedingter Pause kehrte HSV-Mittelfeldspieler Albert Sambi Lokonga gegen Leipzig zurück.

    Das Wunschszenario von Sambi Lokonga hatte der Trainer bereits in der Vorwoche verraten: eine mögliche Rückkehr in die Startelf am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) in Wolfsburg. Der Besuch beim VfL bringt jede Menge Brisanz in den Abstiegskampf und Sambi Lokonga könnte dem HSV Stabilität und Ballbesitz in der Volkswagen Arena verleihen.

    Das sind Eigenschaften, die auch Vieira besitzt. Gegen RB schickte er die Königsdorfer nach Balleroberung in die Tiefe, um Sekunden später die Flanke von William Mikkelbrenzis abzufangen und überlegt zum 1:0 zu treffen. Bedauerlich war jedoch Vieiras verpatzter Doppelpass mit Warmed Omari im Vorfeld des Spiels, der dazu führte, dass Diomande ein Tor erzielte. Vieira machte eine Geste, um sich über das Gegentor zu beschweren – für das er selbst mitverantwortlich war.

    HSV-Trainer Polzin über Vieira: „Er brauchte ein bisschen“

    Da Sambi Lokonga gegen Leverkusen gegen eine Rückkehr in die Startelf tendiert, dürfte Vieira trotz des ungewöhnlichen Fehlers am Mittwoch wieder an der Seite von Nicolai Remberg im Zentrum starten. Denn Polzin weiß um seine „Qualitäten, die dem HSV und unserer Mannschaft weiterhelfen“.

    Fabio Vieira brachte den HSV gegen Leipzig in Führung.

    Der Trainer erklärte am Sonntagabend: „Unsere Aufgabe ist es, Fabio bestmöglich einzusetzen. Seine Aufgabe ist es, in die Räume zu kommen, in denen er mit dem Ball etwas gestalten kann. Das ist ihm mit seinem Tor hervorragend gelungen. Er hat es initiiert und war beim Passen ins Rückfeld in der Position, die wir für ihn im Angriff vorgesehen hatten. Gleichzeitig muss er einfach ein gewisses Niveau gegen den Ball zeigen, damit wir seine Qualitäten auch mit dem Ball sehen können.“

    Der HSV setzt gegen Leverkusen und Wolfsburg auf Rotation

    Defensiv ist Sambi Lokonga deutlich stabiler als Vieira, der bald weiter nach vorne in die Top Ten oder nach rechts gerückt wird und den Halbraum angreift. Auch Polzin würdigte kürzlich in einer etwas anderen Rolle „großartige Entwicklungen“ in der Technik. „Es hat eine Weile gedauert, bis er da war – auch wegen der roten Karten, die teilweise sehr fraglich waren, wenn ich zum Beispiel an Köln denke“, erinnerte sich Polzin an den Platzverweis im November, der zweite für Vieira innerhalb von fünf Wochen. „Aber er nutzt die Momente, um seine Position in der Mannschaft zu verbessern“, sagt der Trainer.

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    Da Königsdörffer zuletzt auch im Angriff in guter Form war und mit Damion Downs, Glatzel und Yussuf Poulsen drei Profis um einen Platz in der Mitte des Angriffs kämpfen, muss Polzin kreativ sein, damit Remberg, Sambi Lokonga und Vieira bald wieder gleichzeitig starten können. In der laufenden englischen Woche kann der 35-Jährige auf die Notwendigkeit einer Rotation verweisen. Polzin braucht sowohl Sambi Lokonga als auch Vieira gegen Bayer Leverkusen und Wolfsburg – und nimmt Letzteres als Chance: „Wir sind sehr froh, dass Fabio da ist – aber wir haben immer noch hohe Erwartungen, dass er das Niveau der letzten Wochen halten wird.“

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