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Vierschanzentournee: Tschofenig siegt über Prevc, Prevc ersetzt Tschofenig

    Vierschanzentournee: Tschofenig siegt über Prevc, Prevc ersetzt Tschofenig

    Zum Auftakt der Vierschanzentournee präsentierte sich Andreas Wiedholz mit einem neuen Bart, der ihn an den Anführer einer Hardrock-Band erinnerte. In Garmisch waren einige Gesichtshaare verschwunden und der österreichische Cheftrainer sah nun aus wie Hulk Hogan. Einige von ihnen verabschiedeten sich in Innsbruck noch einmal, zurück blieb nur ein Riesenschnauzer. Und beim Tour-Finale in Bischofshofen erschien „Swider“ nur mit einem hauchdünnen Streifen auf der Oberlippe. So blieb Wiedhölzl praktisch bartlos, doch seine Schützlinge ließen in der Endphase der Tour keine Haare aus und siegten dank Daniel Tschoffenig am Zieltag im Salzburger Pongau. Der Kärntner siegte in der Gesamtwertung vor Toursieger Domain Privsi, Dritter wurde der Japaner Ryoyu Kobayashi.

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    Schon vor dem Showdown in Bischofshofen war klar, dass sich Prevc keinen Gesamtsieg mehr sichern würde. Und der 26-Jährige gewann schließlich als dritter Slowene der Geschichte den „Goldenen Adler“ mit einem riesigen Vorsprung von 42,3 Punkten auf Jan Horl und 45 Punkten auf Stefan Embacher, nach Primoz Pietarka (1996/97) und Bruder Peter Privac (2015/16). Das Paar belegte in Bischofshofen die Plätze vier und fünf, gefolgt von Stefan Kraft und Manuel Fetner. Fünf Österreicher unter den ersten Sieben – wieder einmal eine tolle Teamleistung.

    „Ich hatte wieder eine gute Tour, die Domäne war unglaublich gut und ich bin schon sehr müde“, sagte Horle, der wie im letzten Jahr Zweiter der Tour wurde. Damals allerdings nicht hinter Prevc, sondern hinter Tschofenig. Laut Hörl habe er sich einmal mehr als „Wettkampfschwein“ erwiesen. Er beschreibt sich selbst schlicht als „glücklich“. Nach meinem Sieg im letzten Jahr hatte ich dieses Jahr etwas Druck und konnte mich am Ende auf einen großartigen Tag freuen. Natürlich hätte ich den Gesamtsieg am liebsten wiederholt, aber man muss den Hut vor der Dominanz ziehen. Er ist derzeit auf einem sehr hohen Niveau und das hat er sich verdient. Aber wir werden es weiter verfolgen“, versprach Teichoff.

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    Das Team Chic Embacher zeigte sich vielversprechend für die Zukunft und belegte mit zwei dritten Plätzen den dritten Platz im Endklassement: „Es ist großartig, ich hätte nie gedacht, dass ich die Tour auf dem Podium abschließen könnte“, sagte der glückliche 19-Jährige, der als Jüngster im Team „Bambi“ genannt wird, sich aber bereits als Big Heel präsentiert.

    „Nur ein weiterer in der Familie“

    Aber der Höhepunkt der Tour war Prevc: „Es ist überwältigend. Vielleicht werde ich morgen früh beim Teetrinken merken, was ich erreicht habe. Die harte Arbeit der letzten Jahre hat sich ausgezahlt. Der Druck war am Ende zu groß – jetzt den Steinadler zu holen, ist einfach ein tolles Gefühl. Auch wenn ich erst der zweite Mensch in meiner Familie bin, der diesen Moment erreicht hat.“ „Dominator“ Prevc.

    Auch Widhölzl zog eine positive Bilanz: „Es war mal wieder eine riesengroße Mannschaftsleistung. Die Domäne war da, sonst hätten wir die Tour wieder gewonnen“, sagte Tyrol, der sich am Abend auch den restlichen Bart rasierte.

    Es war Zeit, sich von zwei großen Namen der Bischofshofener Szene zu verabschieden. Der dreimalige Sieger Kamil Stoch und der Mannschafts-Olympiasieger Manuel Fettner aus Österreich schafften jeweils den Sprung bei ihrer letzten Tour.

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