Harte Prüfungen auf dem Platz: 27 Spiele fanden in dieser Saison bereits im Volksparkstadion statt. Foto: IMAGO/Eibner
Volkspark-Überraschung: Das gab es beim HSV seit Jahren nicht mehr
Der Volkspark präsentiert sich den Fans dieser Tage als Baustelle. Derzeit werden zwei Trainingsgelände renoviert und der HSV investiert einen siebenstelligen Betrag, um seinen Profimannschaften bestmögliche Bedingungen zu bieten. Doch wie sieht es neben dem Stadion aus? Zu Beginn des Jahres wurde darüber diskutiert, ob der HSV gegen Ende der Saison einen neuen Rasen einbauen sollte. Die Entscheidung ist bereits gefallen.
Der strenge Winter und die lange Jahreszeit haben ihre Spuren hinterlassen. Im letzten Heimspiel des HSV gegen Köln (1:1) wurde deutlich, dass tatsächlich auch die guten grünen Hamburger in den letzten Monaten gelitten haben. Kein Wunder, denn in dieser Jahreszeit wird der Teppich doppelt so stark beansprucht. Ab dieser Saison tragen auch die HSV-Frauen ihre Heimspiele im Volksparkstadion aus. Inklusive aller Pokalspiele sind es nun 27 Einsätze.
Es ist lange her, dass der HSV eine Saison ohne Platzwechsel hinter sich hat
Tatsächlich soll es während der zweiten Serie Überlegungen zu einem weiteren Tonhöhenwechsel gegeben haben. Doch alles deutet darauf hin, dass die Damen und Herren die Serie tatsächlich auf dem Boden beenden werden, der vor der Saison gelegt wurde. Das hat es im Volkspark schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegeben.
Für den HSV zahlt sich die im vergangenen Sommer getätigte Investition in den Hybridrasen aus. Das Grün, das aus Naturrasen mit eingebetteten Kunstfasern besteht, kostet 350.000 Euro. Viel Geld, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Das Gelände ist deutlich widerstandsfähiger und erholt sich schneller. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison, in der der HSV mit dem Aufstieg in die Bundesliga gekrönt wurde, wurde der Platz viermal gewechselt. Die Kosten dafür betrugen etwa eine halbe Million Euro.
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Diesmal soll der Teppich bis zum Saisonende halten. Am kommenden Montag (18 Uhr) muss er noch mindestens sechs Spiele (jeweils drei bei den Profis und den Damen) überstehen. Anschließend treten die HSV-Frauen im Bundesliga-Abstiegskampf gegen Leverkusen an. Nach einem Sommer voller Konzerte im Stadion (unter anderem mit Linkin Park und Helene Fischer) dürfte neuer Rasen auf dem Weg sein.
