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Vor dem Start der Formel 1: Schumacher mit deutlicher Kritik an Deutschland

    Vor dem Start der Formel 1: Schumacher mit deutlicher Kritik an Deutschland

    Ralf Schumacher bedauert die aktuelle Situation im deutschen Motorsport. Foto: imago/Beautiful sports

    Vor dem Start der Formel 1: Schumacher mit deutlicher Kritik an Deutschland

    Der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher wünscht sich mehr Unterstützung für den deutschen Motorsport aus Politik und Wirtschaft. „Politik, Verbände, Industrie, Sponsoren und Medien werden irgendwann einen Neustart machen müssen, leider ist in den letzten Jahren aus wirtschaftlichen und teilweise auch ideologischen Gründen oder auch aus Kompetenzgründen viel schiefgelaufen“, sagte der sechsfache Grand-Prix-Gewinner der Deutschen Presse-Agentur vor dem Saisonauftakt am Sonntag (5 Uhr MEZ/Sky) in Melbourne.

    Um den Formel-1-Standort Deutschland künftig zu verbessern, „müssen sich Unternehmen rund ums Auto oder den Motorsport zusammenschließen und die Sportstätten unterstützen, damit wir wieder Kartbahnen haben und damit international wieder interessanter werden“, erklärte Schumacher.

    Es gibt keinen Großen Preis von Deutschland, nur einen deutschen Fahrer

    Der Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher äußerte kürzlich auf einer Sky-Pressekonferenz eine vernichtende Einschätzung des Formel-1-Austragungsorts Deutschland. Einen Großen Preis von Deutschland gab es zuletzt 2020 auf dem Nürburgring. Nico Hülkenberg (Audi) hat nur einen deutschen Stammfahrer. Neben Audi, das als Produktionsteam seine Premiere feiert, ist auch Mercedes als deutscher Hersteller vertreten.

    Die Situation sei „derzeit nicht zufriedenstellend“, räumte ADAC-Sportpräsident Gerd Enser ein. Aber in der Gesellschaft sehen wir „eine Affinität zum Motorsport, insbesondere bei jüngeren Menschen, und ich bin sicher, dass wir daraus einen Boom machen können.“

    ADAC-Sportpräsident: „Die Rückkehr der Spitzenklasse“

    Will Deutschland erneut ein Formel-1-Rennen ausrichten, „braucht es ein politisches Bewusstsein für die enorme nationale und internationale Strahlkraft großer Sportveranstaltungen – und die entsprechende Unterstützung. Im Rahmen der Olympiabewerbung scheint ein Verständnis für die positiven Auswirkungen solcher Veranstaltungen auf Gesellschaft und Wirtschaft vorhanden zu sein“, sagte Enser, der über langjährige Erfahrung als Formel-1-Rennkommissar verfügt.

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    Ziel des ADAC ist es, „Wirtschaft und Politik zusammenzubringen, um die Rückkehr der Spitzenklasse zu ermöglichen. Entscheidend für den Boom sind auch deutsche Fahrer, die Fans begeistern und Identifikation schaffen.“ (dpa/trh)

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