Mit dem Heimspiel am Donnerstag (21 Uhr) im Liebenauer Stadion gegen Braun Bergen endet die Reise des SK Sturm ins internationale Geschäft für die Saison 2025/26. Mit vier Punkten hat Graz nun keine Chance mehr, sich für die K.-o.-Runde zu qualifizieren.
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Für Arjan Malik ist dieses Spiel jedoch sehr wichtig. „Wir wollen in der Europa League gut abschließen, auch wenn wir uns jetzt leider nicht für die Top 24 qualifizieren können. Wir wollen vor unseren Fans die drei Punkte holen und mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele gehen“, sagt der 20-Jährige, der auch gegen die Norweger wieder als Rechtsverteidiger spielen wird, da Jusuf Gazibegovic beim Cup kein europäischer Spieler ist.
Gründe für die Niederlage
Eine 0:3-Niederlage bei Feyenoord Rotterdam führte zu einem Fehlstart in das Kalenderjahr 2026. „Wir haben in Rotterdam große Pläne gemacht, weil wir auch eine gute Vorbereitung hatten. Alle waren überzeugt, dass wir etwas mitnehmen können“, erklärt der Bosnier, warum es nicht geklappt hat. „Wie schon in der gesamten Europa-League-Saison waren Standardsituationen, die wir nicht gut verteidigt haben, ein Thema. Dafür müssen wir klarer und besser mit dem Ball umgehen. Wir können nicht sofort nach langen Bällen suchen, sondern müssen uns besser vorbereiten, bevor wir in die Tiefe spielen. Aber wir haben es analysiert und im Training gut funktioniert. Das wollen wir am Donnerstag auf dem Platz zeigen.“
Am Donnerstag folgt das letzte Europa-League-Heimspiel der Saison gegen Bergen, genau ein Jahr nachdem sich Sturm in der Champions League mit einem 1:0-Sieg über Leipzig aus der Königsklasse verabschiedet hat. Warum ist das so besonders? Malik erzielte gegen die Deutschen sein erstes Pflichtspieltor für die Schwarz-Weißen. „Seine Erinnerungen sind natürlich toll. Es wäre großartig, wenn wir das noch einmal machen könnten. Wenn ich ein Tor schieße, macht mir das nichts aus“, sagt der Rechtsfuß mit einem Lächeln. „Die Situation ist die gleiche wie letztes Jahr. Wir haben gegen Atalanta Bergamo 0:5 verloren und es gab keine Chance auf den Aufstieg aus der Liga. Jetzt gilt es auch zu reagieren. Wir wollen mit einem Sieg in das Pokal-Viertelfinalspiel am Sonntag in Altach gehen.“
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