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Wien: Eibinger-Miedl: Die Debatte in der ÖVP zum Mercosur ist noch nicht vorbei

    Wien: Eibinger-Miedl: Die Debatte in der ÖVP zum Mercosur ist noch nicht vorbei

    Für Finanzstaatssekretärin Barbara Ebinger-Mitte (ÖVP) ist die Diskussion über einen möglichen Positionswechsel zum Mercosur-Abkommen in der ÖVP noch nicht beendet. Eibinger-Miedl sagte in einem APA-Interview, dass es für eine exportorientierte Wirtschaft wie Österreich „sicherlich positiv wäre, wenn neue Märkte hier besser erschlossen werden könnten“. Jetzt müssen wir beurteilen, ob die Reformen die Probleme der Landwirtschaft berücksichtigen können. Beim Haushalt sieht er das Land auf Kurs.

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    Aus wirtschaftlicher Sicht sei das Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten durchaus wünschenswert, aber auch die Sorgen der Landwirte müssten ernst genommen werden, betonte ein Handelsverbandsvertreter. Da die Entscheidung auf Januar verschoben wurde, war sie sicher, dass die Woche gut mit Überlegungen verbracht werden würde. In der ÖVP sei die Debatte „im Gange“, aber auch die SPÖ brauche einen Beschluss, der den ab 2019 in Kraft tretenden Parlamentsbeschluss ersetzen soll, sagte Abinger-Middle.

    „Absolut optimistisch“

    Was den Haushalt betrifft, ist der Staatssekretär im Finanzministerium trotz einer anderen Prognose des Währungsrates „absolut optimistisch“, dass es gelingen wird, das Haushaltsdefizit bis 2028 auf 3 Prozent des BIP zu senken und so aus dem EU-Defizitprozess auszutreten. Wie hoch der Konsolidierungsbedarf sein wird, lässt sich noch nicht sagen – der Finanzrat rechnet mit mehr als 5 Milliarden Euro. Nach Angaben des ÖVP-Politikers wurden in den vergangenen Wochen bereits mehrere Maßnahmen eingeleitet.

    Bei den Konsolidierungsmaßnahmen werde „sicherlich weiterhin der Fokus auf der Ausgabenseite liegen“, betonte Eibinger-Miedl, ohne jedoch Maßnahmen auf der Einnahmenseite auszuschließen. Im Doppelhaushalt 2025/26 wurden zwei Drittel der Ausgaben und ein Drittel der Einnahmen eingenommen. Das bedeute aber nicht, dass „diese Kennzahl in Stein gemeißelt“ sei und sich nicht zugunsten der Kostenseite ändern könne.

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    Finanzierungs-Taskforce

    Die Funding Task Force, die bestehende Mittel durchsehen soll, befinde sich in der „Endphase“ und alles werde in der ersten Jahreshälfte auf dem Tisch liegen, sagt Abinger-Middle. Konkrete Beispiele für Mittelkürzungen wollte der Außenminister noch nicht nennen; Dies werde „flächendeckend“ geschehen. Für 2026 ist bereits eine Einsparung von 150 Millionen eingepreist, die die Ministerien in ihren jeweiligen Sektoren einsparen sollen.

    Die Bundesregierung ist dabei, eine Lösung zu erarbeiten, damit die Gegenfinanzierung vereinbarter Stromabgaben durch landesnahe Unternehmen das Maastricht-Defizit nicht erhöht. Eibinger-Miedl lehnte eine Erhöhung der Grundsteuer erneut ab. Es wurden Maßnahmen eingeleitet, um Wohnraum erschwinglicher zu machen. Man könne „nicht daran denken, Wohnraum zu verteuern, indem man gleichzeitig die Grundsteuer erhöht.“ Aus Sicht des Staatssekretärs sollten die Haushaltsprobleme der Kommunen von den Gemeindeverbänden bewältigt werden, wo noch Abklärungen erforderlich sind, und zwar im Rahmen bestehender Optionen für Kommunen zur weiteren Digitalisierung und Einnahmen – etwa durch Infrastrukturbeiträge.

    Schlechte Länderzahlen

    Für den Haushaltsplan des laufenden Jahres ist aufgrund schlechter Länderzahlen weiterhin mit einem Anstieg über den geplanten 4,5 Prozent des BIP zu rechnen. Das lässt sich derzeit noch nicht genau sagen, da wir nicht wissen, wie die über 2.000 Kommunen landen und wo genau die Bundesländer landen.

    Eibinger-Miedl sagte, das laufende Amtsmissbrauchsverfahren gegen den Klubobmann ihrer Partei sei weder für die Partei noch für den Betroffenen erfreulich. Sie wollte Wögingers Ankündigung, auch im Falle einer erstmaligen Entscheidung im Amt zu bleiben, nicht bewerten. „Jetzt warten wir also ab, was tatsächlich herauskommt“, erklärte sie mit Blick auf den Prozess. Sie will ihrem Vereinschef nichts über die Medien erzählen.

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