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Nordische Kombination: Stefan Rattenager verpasst Sieg in Seefeld

    Nordische Kombination: Stefan Rattenager verpasst Sieg in Seefeld

    Der Salzburger Stefan Rattenager verpasste knapp das Triple im Weltcup der Nordischen Kombination. Am Sonntag ließ der 23-Jährige den Norweger Jens Luras Oftebro auf den letzten Metern der 12,5 km langen Langlaufloipe nach langem Solo-Vorsprung an sich vorbei. Weltcup-Spitzenreiter Johannes Lamparter wurde im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen Fünfter hinter dem deutschen Dreifach-Titelverteidiger Vincenzo Geiger und Einar Luras Oftebro.

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    Rettenager, der nach dem Sprung klar in Führung lag, verteidigte seine Spitzenposition auf der Loipe lange Zeit erfolgreich gegen eine fünfköpfige Verfolgergruppe. In der letzten Runde ging Oftebro mit hoher Geschwindigkeit alleine los, um Salzburger zu jagen, den er am letzten Anstieg einholte und überholte. Im Ziel hatte der Norweger 3,7 Sekunden Vorsprung.

    „Es ist sehr enttäuschend und tut sehr weh. Es war ein Lebenstraum von mir, das Triple zu gewinnen. Ich habe lange geglaubt, dass heute der Tag sein könnte, aber leider hat es nicht geklappt“, sagte Rattenegger, der auf seinen ersten Sieg seit seinem 14. Weltcup-Podiumsplatz wartet. Allerdings konnte er nach 10 km seine zwischenzeitliche Führung in die Winterspiele mitnehmen.

    Kein guter Tag für einen Lampter

    Lamperter verlor in der vorletzten Runde den Kontakt zu Offtebro und Geiger. „Es war ein schwieriger Tag, manches hat nicht zusammengepasst. Aber es waren alles unsere eigenen Fehler. Es ist natürlich bitter, aber es geht weiter“, sagte der Triple-Gewinner von 2023, der am Ende mehr als 40 Sekunden zurücklag. Lampter hatte großes Mitleid mit Rattenager. „Jetzt geht es ihm so gut und dann klappt es wieder nicht, das ist schade. Ich feuere ihn wirklich an, es ist absolut schade, er hat mehr verdient. Vielleicht wird er in zwei Wochen in Italien arbeiten“, sagte der ehemalige Weltmeister und fünffache Saisonsieger.

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    Drittbester wurde der Österreicher Lukas Grederer auf Platz zehn, der für Olympia nominierte Thomas Rattenager kam auf Platz zwölf. Mit einem 43. Platz beendete Mario Seidl seine erfolgreiche Karriere, die auch durch eine Sperre aufgrund von Blutauffälligkeiten unterbrochen wurde.

    Auch ein Damen-Triple für Norwegen

    Das Damen-Triple gewann die Norwegerin Ida Marie Hagen, die mit ihrem zehnten Saisonsieg auch den Gesamtweltcup gewann. Beste war die 17-jährige Österreicherin Katharina Gruber auf Platz neun mit fast vier Minuten Rückstand. „Es war ein brutal hartes Rennen, aber ich habe mich gut gefühlt. Ich bin zufrieden, ich konnte mich jeden Tag ein bisschen steigern“, sagte Gruber. ÖSV-Spitzensportlerin Lisa Hirner fehlte krankheitsbedingt.

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