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Barfußritual und Siegestanz! St. Pauli-Held Fujita jubelt: „Es war einfach verrückt“

    Barfußritual und Siegestanz! St. Pauli-Held Fujita jubelt: „Es war einfach verrückt“

    Pure Freude: Joel Chima Fujita feiert seinen Hattrick gegen Werder Bremen und seinen Siegtreffer mit einem Tanz vor der Kurve. Foto: WITTERS

    Barfußritual und Siegestanz! St. Pauli-Held Fujita jubelt: „Es war einfach verrückt“

    Barfuß über die Millerntorwiese. Vor dem Spiel. Joel Chima Fujita führte sein Ritual trotz des abscheulichen Winterwetters durch. Es fühlte sich „kalt, nass und sehr rutschig“ an – und nach dem Schlusspfiff, einem wichtigen und gefeierten 2:1-Sieg gegen Werder Bremen und seinem ersten Tor war es einfach großartig. Was. Für. A. Wichtiger. Ein Hit. Pure Freude – aber muss sich St. Pauli auch Sorgen machen?

    Nach dem Schlusspfiff waren die Japaner nicht mehr zu stoppen. Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wurde er ausgewechselt und humpelte etwa auf halbem Weg zur Bank. Als der Schlusspfiff ertönte, sprang Fujita in die Luft, sprintete in einer dicken Daunenjacke über das Spielfeld und allein in die Südtribüne, wobei er jubelnd mit den Armen wedelte. Und wenig später tanzt er wieder ohne Jacke unter seinen Kollegen direkt vor der Südkurve. Eine Explosion von Emotionen. Damit war er nicht allein.

    Joel Chima Fujita trifft zum 2:1 gegen Werder Bremen

    „Es war einfach verrückt. Ich wollte meine Gefühle mit meinen Fans und Teamkollegen teilen“, sagte der Mittelfeldspieler lachend. „Deshalb habe ich getanzt.“


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    Mit seinem platzierten Schuss auf die Geschicke der Braun-Weißen in der 70. Spielminute am Ende eines der wenigen wirklich schön ausgeführten Angriffe brach der Kraftprotz seinen persönlichen Bann und hob seine Kiezkicker endgültig aus der Abstiegszone der Tabelle.

    Die Atmosphäre am Millerntor „geil und verrückt“

    „Ich bin so glücklich“, sagte der Goldtorschütze erschöpft, aber strahlend über beide Ohren, in den Katakomben des Millerntorstadions. „Es war ein wichtiges Spiel, wir haben gewonnen und ich habe endlich ein Tor erzielt“, fasste der Mittelfeldspieler das Wesentliche zusammen. Die Atmosphäre im Stadion sei „verrückt“ und „geil“ gewesen.

    Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen: Der Torwart macht einen Fehler, Fujita jubelt! St. Pauli feiert einen äußerst wichtigen Sieg gegen Bremen

    Das ersehnte erste Tor war für den ehrgeizigen 24-Jährigen eine Befreiung und ein perfektes, nachträgliches Geschenk, das er sich selbst machte. Sein Geburtstag war der 16. Februar.

    Fujita schießt sein erstes Tor für St. Pauli

    Die torlose Serie des Stammspielers und Leistungsträgers (22 Saisonspiele, 21 in der Startelf, drei Assists und nun auch noch ein Tor) bereitet ihm Sorgen, wie er auf Nachfrage zugab. „Damit hatte ich ein kleines Problem. Hoffentlich habe ich nach dem Tor jetzt mehr Selbstvertrauen und kann im nächsten Spiel wieder punkten.“

    Er konnte nicht sofort herausfinden, warum der Knoten schließlich platzte. „Ich weiß es nicht“, sagte Fujita auf Nachfrage, fügte dann aber hinzu: „Ich war heute etwas entspannter. Ich habe den Ball ins Tor gesteckt. Beim nächsten Mal werde ich es noch einmal versuchen.“

    Durch Krankheit ersetzt – droht Fujita ein Scheitern?

    Tatsächlich hatte Fujita in der bisherigen Saison schon einige Male gute Torchancen, doch dann fehlte es ihm an der nötigen Entschlossenheit, Schnelligkeit und Präzision, er wirkte oft zu überstürzt oder schob den Ball unnötigerweise einem Mitspieler zu, statt sich daran zu halten und vor allem an der Mäßigung.

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    Trotz seines Jubeltanzes nach dem Spiel: Fujita wurde in der 87. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt und humpelte vom Feld. Bisher zielte es auf die Adduktorenregion ab. Etwas Schlimmeres? „Ich hoffe nicht“, sagte er, als er gefragt wurde. „Ich möchte bis zum nächsten Spiel bei 100 Prozent sein.“ Er hat gerade Muskelprobleme überwunden, die ihn beim letzten Heimsieg gegen Stuttgart zu einer Pause zwangen. Ein weiterer Misserfolg wäre bitter. Für dich selbst und auch für das Team.

    Feiern, durchatmen und dann „weitermachen“

    Bei aller Freude und Erleichterung über den Hattrick und sein direktes Tor weiß Fujita aber auch, dass der Sieg gegen Bremen nur ein Schritt war – ein zweifellos wichtiger. „Wir müssen weitermachen. Ich hoffe, dass wir in der Liga bleiben.“ Im Falle von Fujitas nächsten Schüssen steigen die Chancen. Es ist nie zu spät, Tore zu schießen.

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