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Mega-Comeback im Marathon-Match: Deutscher treibt Top-10-Star zur Verzweiflung

    Mega-Comeback im Marathon-Match: Deutscher treibt Top-10-Star zur Verzweiflung

    Daniel Altmaier wurde der Überraschungssieger am Rothenbaum. Foto: WITTERS

    Mega-Comeback im Marathon-Match: Deutscher treibt Top-10-Star zur Verzweiflung

    6-4, 5-4, 30-30, Ben Shelton schlug auf. Es war kurz vor 20 Uhr die Tribüne auf dem Centre Court in Rothenbaum. Die frühen Zuschauer der Bitpanda Hamburg Open bereiten sich wohl langsam auf die Rückreise vor. Kaum einer der Fans erwartete in diesem Moment Daniel Altmeier. Um 21:18 Uhr Er hat allen bewiesen, dass man ihn zu jedem Zeitpunkt des Spiels im Auge behalten muss. In der Zwischenzeit musste ein weiteres Spiel abgesagt werden.

    Shelton (23) und Altmeier (27) traten im ersten Achtelfinale des Rothenbaum-Turniers an. Als Spiel des Tages starteten sie ihr Duell um 18:28. Die beiden gewannen in den nächsten 2:51 Stunden den Titel „Match of the Day“.

    Hamburg Open: Shelton startete souverän in das Match

    Der 23-jährige US-Amerikaner ging als Nummer sechs der Welt als klarer Favorit in die Partie. Dies war das erste Match zwischen Shelton und Altmeier, daher gab es keine persönliche Bilanz. Es gab also keinen Hinweis darauf, was uns erwarten würde.

    In der zweiten Runde in Rothenbaum war für Ben Shelton alles vorbei.

    Zu Beginn rechtfertigte Shelton seine Favoritenrolle und gewann den ersten Satz nach zwei Breaks und einem Rippenbruch mit 6:4. Er brauchte dafür 37 Minuten. So weit, so gewöhnlich. Erst in der nächsten zweiten Runde wurde es dramatisch. Spätestens als Shelton seinen ersten Breakball zum 5:4 verwandelte und es bei eigenem Aufschlag 30:30 stand, dachten wohl die meisten: Das Match wird nicht mehr lange dauern. Falscher Gedanke.

    Denn Altmeier glaubte offensichtlich keine Sekunde daran, dass sein Rothenbaum-Trip bald zu Ende sein könnte und er sich noch einmal eine Auszeit gönnte. Kurz darauf kam es zum Tiebreak, den der Deutsche tatsächlich mit 7:4 gewann. Zu diesem Zeitpunkt war das Publikum schon längst wieder an seinen Sitzen festgeschnallt. Anschließend verließ Altmaier kurzzeitig das Feld und formierte sich neu.

    Unter Rothenbaum gelingt Altmeier die Sensation

    Auch im dritten Satz musste Altmeier alles werfen. Während Shelton seine ersten beiden Aufschläge ohne große Mühe spielte, musste der Deutsche viel Kraft und vor allem mentale Stärke aufbringen. Um das Spiel zum 1:1 zu beenden, überquerte Altmeier sechs Mal die Linie, parierte vier Breakbälle und brachte Shelton zur Verzweiflung. Shelton hatte die Chance auf einen Ausreißer und rutschte im Spielzug ab. Sichtlich genervt setzte er sich kurz hin, warf seinen Schläger hin und trat vor Wut dreimal gegen das Brett.

    Wenig später gelang es Altmeier, den 1,93 Meter großen Riesen beim Aufschlag zu breaken. Die Fans jubelten laut, als ihr Favorit das 3:2 und kurz darauf das 4:2 erzielte. Um 21:16 Uhr Es war soweit: Altmeier erhob sich von seiner Bank und servierte zum 5:4. Er trug die Überraschung über die Ziellinie, ohne Punkte zu verlieren. Um 21:18 Uhr wurde es im Center Court zum letzten Mal sehr laut. und bejubelte den Sensationssieger aus Rothenbaum. Als erster Viertelfinalist erwartet ihn am Mittwoch ein arbeitsfreier Tag.

    Es war der zweitgrößte Sieg seiner Karriere nach seinem French-Open-Erfolg über Taylor Fritz im Jahr 2025. „Es war ein harter Kampf, ein Comeback. Natürlich bin ich glücklich“, schloss er wenige Minuten nach dem Matchball. Er war während des Spiels „ruhig im Kopf“ und nach dem 1:1 im zweiten Satz „hatte ich das Gefühl, dass ich mehr Initiative ergriffen habe“. Nach der Dopingkontrolle am Abend wird er sich an seinem freien Tag ausruhen.

    Das Spiel Paul gegen Etcheverry wurde abgesagt

    Unterdessen musste ein weiteres Marathon-Match auf Court M1 abgesagt werden. Der Grund war die zunehmende Dunkelheit des angrenzenden Platzes. Nach zwei gespielten Sätzen standen Tommy Paul und Thomas Etcheverry bereits 2:24 Stunden auf dem Platz.

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    Der an sechster Stelle gesetzte Amerikaner Paul und der Argentinier Etcheverry werden am Mittwoch im entscheidenden dritten Satz gegeneinander antreten. Nach dem ersten Match zwischen Überraschungssieger Ignacio Busse und Struf-Sieger Jakub Mensik beenden die beiden ihr Spiel. Der Sieger trifft dann am Donnerstag auf Altmeier. Gut möglich also, dass der Deutsche auf einen Gegner trifft, der noch mehr Minuten auf seinem Konto hat.

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