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Pauli punktet doppelt! Eimsbüttel rupft die Tauben – die Bahn verliert

    Pauli punktet doppelt! Eimsbüttel rupft die Tauben – die Bahn verliert

    Ion Pauli erzielte für ETV zwei Tore gegen Paloma. Foto: IMAGO/Niklas Heiden

    Pauli punktet doppelt! Eimsbüttel rupft die Tauben – die Bahn verliert

    Der Eimsbütteler TV baute seinen Vorsprung in der Hamburger Oberliga aus. Benjamin Lucht feierte nach über einem Jahr beim 3:1 (1:0)-Sieg gegen den USC Paloma seine Rückkehr in die Startelf. ETV freute sich darüber noch mehr als über den Fehlschuss des Verfolgers der Eisenbahn Hamburg.

    „Wir können stolz sein, eine Mannschaft wie Paloma 90 Minuten lang unter Kontrolle zu haben“, sagte ETV-Trainer Kahn Schultz nach dem nur kurzzeitig gefährdeten Erfolg. Gäste Uhlenhorst sorgte für den ersten Höhepunkt: Nach einem Ballverlust von Eimsbüttel im Mittelfeld warf Lennart Keßner (4.) den Ball aus 50 Metern Richtung Tor, wo ETV-Keeper Abubakar Fofana ihn beim Zurücklaufen einfach auffing und hinterherlief.

    „Super naiv“: Paloma-Trainer Nich ärgert sich über Gegentore

    Doch dann gab Aimsbüttel den Ton an: Paloma-Torwart Tjark Grundmann köpfte Max Mbodje (16.) in eine Ecke, doch wenig später war er machtlos: Bilal Damala sah den Freistoß von Ion Pauli (19.), der zum 1:0 für ETV traf. Mbodje und Yuri Marksen hätten die Führung noch ausbauen können, ehe Tom Burmeister (45.) kurz vor der Pause mit seinem abgefälschten Schuss Paloma ein weiteres kleines Ausrufezeichen verschaffte.

    In der zweiten Hälfte kontrollierte Aimsbüttel das Spiel, erwies sich aber erst spät. Mbodje ließ zwei Paloma-Verteidiger hinter sich, bevor er mit dem Fuß von Grundmann scheiterte – aber Pauli (79.) hatte keine Probleme, gegen eine immer noch desorganisierte Pidgeon-Abwehr das 2:0 zu erzielen. Das zweite Paar für den 28-Jährigen in dieser Saison. „Wir verteidigen sehr naiv, wenn wir Gegentore kassieren“, ärgerte sich Paloma-Trainer Marius Nitsch und schloss: „Wir sind immer noch nicht auf dem Niveau von ETV. Manchmal war der Zwischenstand der beste Teil des Spiels.“

    Koschorreck macht es spannend, Muhammad ist alles klar

    Vor allem, als der eingewechselte Jan Koshorrek (86.) für Paloma zum 2:1 traf. Ein überraschender Treffer, der jedoch keine Schlussoffensive der Gäste bedeutete. Im Gegenteil: Karim Mohamed (90.+2) machte mit dem 3:1 in der Nachspielzeit alles klar. „Wir müssen in der zweiten Halbzeit früher Schluss machen“, sagte Schultz, der neben dem Sieg auch die Rückkehr von Benjamin Lucht in die Startelf feierte. Der 25-Jährige spielte zuletzt im November 2024 für ETV, nachdem er sich beim Hallenfußball eine komplexe Verletzung zugezogen hatte.

    „Wir sind unglaublich froh, dass er zurück ist, weil es uns damals sehr berührt hat“, freute sich Schultz, „man konnte ihm die Spielfreude ansehen.“ Vor einer Woche hatte ihn der Trainer beim 2:0-Sieg in Halstenbeek für die letzten sieben Minuten freigestellt. Lucht spielte nun 80 Minuten, bevor Leonard May für ihn eingewechselt wurde.

    Teutonia schlägt die Bahn – Paloma hofft auf den Pokal

    Für gute Laune sorgte auch das Ergebnis des Parallelspiels in der Kreuzkirche: Verfolger Eisenbahner TSV stolperte mit 0:1 gegen Teutonia 05, Ryusei Abe (24.) traf für die Ottenser. In der Tabelle liegt ETV nun klar vor Eisenbahn (52) und Dassendorf (49) mit 56 Punkten, die beide noch drei Spiele aus Eimsbüttel zu absolvieren haben. „Um die Tabelle machen wir uns noch keine Sorgen, jetzt liegen noch Wochen Englisch vor uns“, erklärte Schultz. Sein Team trifft am Dienstag auf den Tabellenletzten Curslack-Neuengamme.

    Für Paloma war das Erstligaspiel nur einer von zwei Höhepunkten am Freitag. Kurz vor Spielbeginn wurde das Halbfinale des Lotto-Pokals ausgelost, bei dem die Tauben in den beiden Jahren zuvor jeweils das Finale erreicht hatten. Um den letzten Hattrick zu vollenden, müssen sie nun zu Ostern den HEBC-Oberliga-Wettbewerb gewinnen. Im zweiten Halbfinale geht es für Eisenbahn am Dienstag um den Sieger der Flutlicht-Duell zwischen Vorwärts Wacker Billstedt und SC Victoria – dann hoffentlich bei mindestens 90 Minuten Kunstlicht.

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    Im Frauenfußball trifft der Walddörfer SV auf den SC Victoria. Die Sieger der verbleibenden Viertelfinalspiele St. Pauli – Concordia und Eilbeck – Condor werden um den Einzug ins zweite Halbfinale kämpfen.

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