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Eintracht-Trainer Riera enttäuscht? Verbale Ohrfeigen und irritierende Bemerkungen

    Eintracht-Trainer Riera enttäuscht? Verbale Ohrfeigen und irritierende Bemerkungen

    Frankfurts Trainer Albert Riera ist umstritten. Foto: imago/Revierfoto

    Eintracht-Trainer Riera enttäuscht? Verbale Ohrfeigen und irritierende Bemerkungen

    Nach nur zwei Monaten bei Eintracht Frankfurt ist Albert Riera „von mir enttäuscht“. Der 43-jährige Mallorquiner startete mit Leidenschaft und Wortgewalt wie kein anderer Bundesliga-Trainer am Main zuvor. Und jetzt?

    Die Hessen bangen weiterhin um die EM-Teilnahme. Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg, dem Vorletzten der Bundesliga, am Samstag (15.30 Uhr/Sky) passiert so gut wie nichts. Und Riera sieht bereits frustriert aus.

    Das liegt auch an den immer wieder irritierenden Äußerungen des Spaniers, der schnell wütend wird – vor allem, wenn ihm kritische Fragen gestellt werden. Dino Topmöllers extrovertierter Nachfolger hinterlässt bei Pressekonferenzen regelmäßig verdutzte oder überraschte Gesichter – nicht wegen seines Englisch. Es begann bereits bei seinem Amtsantritt, als der eloquente Riera seine Fähigkeit, die Spieler zu überzeugen, erklärte: „Wenn ich ihnen morgen sage, dass sie vom Balkon springen müssen, werden sie mir glauben und springen.“ Er würde seinen Profis eine rosarote Brille schenken. Ergo: „Alles ist rosa, alles ist schön, nichts ist dunkel.“

    Albert Riera hinterlässt regelmäßig verwirrte Gesichter

    Zuletzt hatte der Eintracht-Trainer, ehemaliger Nationalspieler und Profi unter anderem beim FC Liverpool, nach einem enttäuschenden 2:2 gegen den 1. FC Köln auf die eklatante Gegentor-Sensibilität unter seinem Vorgänger hingewiesen. „Als ich am 1. Februar kam, waren wir die schlechteste Mannschaft Europas“, sagte er. Er kam am schlimmsten Tag der Geschichte nach Frankfurt: „Am Ende des Transferfensters, keine Saisonvorbereitung, keine Zeit.
    Die Eintracht hat im Winter drei vielversprechende Stürmer verpflichtet: Arno Kalimuendo, Ayoube Amaymouni und Younes Ebnutalib. Vorstandssprecher Axel Hellmann forderte eine „Aufholjagd“:
    „Im Haushalt können wir immer noch Großes leisten.“

    Nach drei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen unter Riera scheint der Trainerwechsel vorbei zu sein. Vor allem, wenn man bedenkt, dass kaum ein Gameplay-Fortschritt zu erkennen ist. Der Siebtplatzierte unter ihm ist zu Hause ungeschlagen, doch Riera wartet noch auf seinen ersten Auswärtssieg – und der Europa-League-Sieger von 2022 droht, das internationale Geschäft zu verpassen.

    Darüber hinaus hat Riera, der sechs Profis als Kapitäne ernannt hat, kürzlich Personalfragen aufgeworfen, die große Debatten ausgelöst haben: Er setzte Mario Götze auf die Tribüne, bevor der Verein den Vertrag des WM-Finaltorschützen von 2014 verlängerte.

    Riera: Verbale Ohrfeige bei Eintracht Frankfurt für Uzun

    Riera ließ den türkischen Nationalspieler Can Uzun am vergangenen Wochenende auf der Bank sitzen und gab ihm später ungefragt verbal eine Ohrfeige: „Du kannst am Ball so gut sein, wie du willst. Aber wenn du nicht am Ball bist, wirst du nicht für Albert spielen.“ Andere, wie der ehemalige Freiburger Ritsu Doan, spielen auf einer ungewohnten Position.


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    Markus Kroesche holte den in Deutschland weitgehend unbekannten Fußballlehrer Ende Januar nach Frankfurt, mit dem er bereits seit zweieinhalb Jahren in Kontakt steht und ihn bewundert. Mit Olimpia Ljubljana wurde Riera 2023 Meister und Gewinner des slowenischen Pokals. Bei seinem nächsten Verein, Girondins Bordeaux, geriet er mehrfach mit Reportern und Trainerkollegen aneinander. In Slowenien führte er NK Celje zum Pokalsieg.

    Der Sportdirektor muss Riera jede Woche verteidigen

    Inzwischen ist Sportdirektor Crochet nun in der Rolle, seinen Cheftrainer jede Woche verteidigen zu müssen. „Albert sagt seine Meinung. Es polarisiert, aber er kann damit umgehen. Er ist zuversichtlich, was er tut und wie Fußball gespielt werden soll“, sagte er

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    Und weiter: „Albert wird nicht danach beurteilt, ob wir am Ende der Saison die internationalen Plätze erreichen. Wir beurteilen, wie wir Fußball spielen und wie sich die Mannschaft entwickelt.“ Für den zunehmend umstrittenen Trainer ist seine bisherige Gesamtbilanz in Frankfurt „keine Katastrophe. Ich möchte etwas schaffen“. (dpa/ch)

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