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„Was ist das?!“: Zverev kämpft – und zwar um den Einzug ins Halbfinale

    „Was ist das?!“: Zverev kämpft – und zwar um den Einzug ins Halbfinale

    Am Ende konnte Titelverteidiger Zverev trotzdem jubeln. Foto: Bild/Newspix

    „Was ist das?!“: Zverev kämpft – und zwar um den Einzug ins Halbfinale

    Alexander Zverev beschwerte sich und blickte hilflos in seine Box – doch am Ende huschte ein zufriedenes Lächeln über sein Gesicht. Trotz einer äußerst durchwachsenen Leistung erreichte der Titelverteidiger das Halbfinale des ATP-Turniers in München. Nach einem 5:7, 6:0, 6:2-Sieg gegen den ungeschickten Argentinier Francisco Cerundolo trifft der Topgesetzte aus Hamburg am Samstag auf den Italiener Flavio Cobolli: Die Nummer 16 der Welt ist MTTC-Nummer vier Iphitos.

    Im Viertelfinale sah es für Zverev in der Sonne zunächst nach einer sauberen Sache aus. Nach einem Blitzstart im ersten Satz erhöhte er auf 5:1, verlor dann aber den Faden. Serundolo, der in der ATP-Rangliste auf Platz 19 liegt, nutzte ständig Zverevs Fehler aus. Nach dem ersten Satz zeigte sich der Weltranglistendritte sehr zielstrebig, dominierte den zweiten Durchgang, zeigte im dritten gute Nerven und Kampfstärke – und wurde vom Publikum bejubelt.

    Zverev war sich bewusst, dass es gegen Serundolo nicht so einfach für ihn werden würde wie im Achtelfinale gegen den Kanadier Gabriel Diallo (6:1, 6:2). Er hat die letzten vier von sieben Spielen gegen den Argentinier gewonnen – obwohl diese vier Duelle auf Hartplatz stattfanden. Die ersten drei Spiele wurden auf Sand ausgetragen, wobei die deutsche Nummer eins alle drei verlor.

    Zverev reagierte stark mit einem dominanten zweiten Satz

    Im achten Match zwischen den beiden spielte Zverev zunächst sehr konzentriert, doch nach dem 4:1 im ersten Satz und bei eigenem Aufschlag ließ er seinen Gegner aus eigener Unsicherheit wieder ins Spiel kommen. Der 28-Jährige stritt sich mit seiner Kiste und schrie nebenbei leicht verwirrt: „Was ist das?!“ Cerundolo nutzte die Schwächephase nervenstark und holte sich mit seinem dritten Break nach 56 Minuten den ersten Satz.

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    Danach erschien Zverev verwandelt wieder. Im zweiten Satz dominierte er nahezu nach Belieben – erst im dritten Durchgang wurde es wieder etwas spannender. Doch wieder gelang Zverev ein frühes Break zum 3:1, einen Vorsprung, den er entschlossen verteidigte. Nach einem weiteren Durchbruch zum 5:2 war ihm der Sieg endgültig sicher. (Sid/DJ)

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