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Der letzte FPÖ-Pflegebeauftragte sieht Kärnten auf dem Weg zum Kommunismus

    Der letzte FPÖ-Pflegebeauftragte sieht Kärnten auf dem Weg zum Kommunismus

    Sollen wir auch in Zukunft von der Pflege in Kärnten profitieren? Laut SPÖ nicht; Sie wollen den Status gemeinnütziger Organisationen künftig deutlich stärken. In der Debatte hat sich nun auch Christian Reger zu Wort gemeldet. Der FPÖ-Pflegesprecher im Nationalrat war bis zum Regierungswechsel 2013 Pflegereferent in Kärnten. „Für mich ist klar, dass der neue Landeshauptmann ins Schwarze treffen muss. Aber er muss einen kühlen Kopf bewahren“, sagt Reger. Wenn kein Profit mehr erlaubt ist, bedeutet dies faktisch das Ende der privaten oder gemeinnützigen Pflege. Kärnten verfügt derzeit über 2.662 private Pflegebetten. „Wir sollten über Qualität reden und nicht darüber, ob ein Privatmann daraus etwas machen kann. Für mich geht diese Pseudodebatte in Richtung Kommunismus“, sagt Reger.

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    In Kärnten gibt es insbesondere im öffentlichen Sektor überhöhte Kostenstrukturen für die Pflege. Darüber hinaus müssen private Anbieter auch Kommunal- und Unternehmenssteuern zahlen, was gemeinnützige Anbieter nicht zahlen müssen. „In Kärnten müssen wir uns stärker auf die häusliche Pflege konzentrieren und dort mit der Förderung beginnen. Pflegebetten sind die teuerste Option und sollten das letzte Mittel sein“, sagt Reger und schlägt vor, dass Menschen Zuschüsse erhalten, um beispielsweise die 24-Stunden-Pflege vollständig finanzieren zu können.

    Ein Ablenkungsmanöver

    Auch die Wiedereinführung des Pflegeasyls, wie es unter der FPÖ in Kärnten existierte, ist für die Freiheitlichen kein Thema mehr. Der Verwaltungsaufwand ist schon zu groß. Zahlungsströme müssen entbündelt werden. „Die Finanzierung kann aus 60 Töpfen pro Pflegebett erfolgen: Pflegegeld, Renten, Mindestsicherung, Zuschüsse usw. Das verschlingt eine Menge“, sagt Reger. Sein Kärntner Parteichef sieht in der aktuellen Debatte eine Ablenkungstaktik der Landesregierung. „Private Pflegeheimbetreiber müssen nun als Sündenböcke für eigene Versäumnisse herhalten. Ohne sie wäre das Pflegesystem völlig zusammengebrochen“, sagt Angerer, der die FPÖ-Forderung nach einem „Pflegegeschenk“ für Angehörige erneuert.

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    Team Kärnten: „Schnelle Versorgung bis zur Grenze“

    Team Kärntens Vereinsobmann Gerhard Koffer möchte, dass die SPÖ seine Wortwahl vermittelt. „Wir brauchen Lösungen und keine Übertreibungen. Das Ziel sollte ein robustes, zukunftssicheres Pflegesystem sein, das dem demografischen Wachstum und den ständig steigenden Bedürfnissen standhalten kann“, sagt Coffer. Ohne private Anbieter würde das Angebot schnell an seine Grenzen stoßen. Kärnten wird künftig deutlich mehr Pflegestellen benötigen.

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