...
Skip to content

Fans johlen, Trainer streiten: Tottenham droht eine Katastrophe – mit Folgen für Vušković?

    Fans johlen, Trainer streiten: Tottenham droht eine Katastrophe – mit Folgen für Vušković?

    Tottenham um Ex-Wolfsburg-Spieler Miki van de Ven steckt tief im Abstiegskampf der Premier League. Foto: xIMAGO / Sebastian Frey

    Fans johlen, Trainer streiten: Tottenham droht eine Katastrophe – mit Folgen für Vušković?

    Roberto De Zerbi verwendet nicht einmal das böse Wort. Abstieg? Mit Tottenham Hotspur? Für den Italiener ist der Absturz noch immer undenkbar. Deshalb verbreitet der dritte Manager des Teams in dieser Horrorsaison lieber Durchhalteparolen. „Diese Mannschaft ist in der Lage, fünf Spiele in Folge zu gewinnen“, sagte De Zerbi kürzlich, was auch bei seinen eigenen Fans für Verwunderung sorgte.

    Denn die Realität sieht anders aus. Fünf Spiele vor Schluss liegt Tottenham, vor einem Jahr Europa-League-Gewinner, mit zwei Punkten Rückstand auf den sicheren Abstiegsplatz. Die Londoner haben keines ihrer 15 Ligaspiele im Jahr 2026 gewonnen und sind vom ersten Abstieg seit 1977 bedroht. Die Spurs haben gemessen am Marktwert den fünftbesten Kader der Liga. Ab der kommenden Saison wird auch HSV-Star Luka Vushkovic offiziell Mitglied sein. Es ist schwer vorstellbar, dass der aufstrebende Innenverteidiger einen Wechsel in die zweite Liga schafft. Ein Verkauf des umworbenen Kroaten wäre naheliegend.

    Arsenal-Fans verspotten Tottenham

    Nur Wettbewerb macht Spaß. Fans des Erzrivalen Arsenal feierten am 1. März früher als je zuvor den St. Totteringham’s Day – den Tag, an dem Tottenham die Gunners in der Tabelle nicht mehr überholen kann. Vielleicht war es der letzte Urlaub für lange Zeit? „Natürlich werden wir alle etwas zu lachen haben“, heißt es auf der eigens gestalteten Homepage: „Aber wann sollen wir St. Tots feiern?“

    Aber es gibt immer noch Hoffnung für Tottenham. De Zerbys drängendes Spiel zeigte sich erstmals beim jüngsten 2:2-Unentschieden gegen Brighton und Hove Albion. Auch das Publikum im 2019 eröffneten milliardenschweren Stadion stand voll hinter der Mannschaft – bis zum Ausgleich in der fünften Minute der Nachspielzeit.

    Spurs-Trainer De Zerbi: Ich hoffe trotz der Krise

    „Ich habe gute Zeichen gesehen. Ich habe Blut, Charakter, Qualität und Organisation gesehen. Wir werden bis zum Ende kämpfen“, sagte De Zerby anschließend. Am Samstag (16 Uhr/Sky) zählt gegen Schlusslicht Wolverhampton Wanderers nur ein Sieg, zumal die Wolves bereits abgestiegen sind. Wenn das nicht gelingt, wird Tottenham den 91 Jahre alten Vereinsrekord für die längste Serie ohne Sieg brechen.

    De Zerbi würde seinen Namen nur ungern einer solchen Aufzeichnung hinzufügen. „Wir haben noch genug Zeit und wir haben genug Qualität. Ich mag keine Leute, die weinen oder zu negativ denken“, sagte der dritte Trainer der Saison nach Thomas Frank und Igor Tudor. Sein Mantra: „Ich glaube an die Spieler und die Spieler müssen an mich glauben.“

    Sie könnten auch interessiert sein an: Mit einer Legende als Trainer: Der englische Kultklub feiert den Aufstieg in die Premier League

    Der Abstieg wäre zweifellos ein Wendepunkt. Seit seiner direkten Rückkehr im Jahr 1978 ist Tottenham ununterbrochen Erstligaspieler. Dies gilt schon länger nur für Arsenal, Everton, Liverpool und Manchester United. Aber es ist durchaus möglich, dass die Spurs bald mit weniger pompösen Namen konkurrieren müssen. Fans des Drittliga-Spitzenreiters Lincoln City freuen sich bereits auf den Besuch in London. „Tottenham away olé olé“ ist seit Wochen das neue Lieblingslied der Imps. (Sid/DJ)

    Source link

    SEE ALSO  Ryder Cup: Teamhistorische Geschichte des historischen Geschichts für Europa