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Ehemaliger Trainer von St. Pauly Schultz: Ich möchte diesen Aufstieg nicht noch einmal durchmachen

    Ehemaliger Trainer von St. Pauly Schultz: Ich möchte diesen Aufstieg nicht noch einmal durchmachen

    Der ehemalige St. Pauli-Trainer Timo Schulz machte in Osnabrück aus einem Abstiegskandidaten einen Aufsteiger. Foto: picture Alliance/dpa/Revierfoto | Foto des Territoriums

    Ehemaliger Trainer von St. Pauly Schultz: Ich möchte diesen Aufstieg nicht noch einmal durchmachen

    Der VfL Osnabrück steigt zum achten Mal in die 2. Bundesliga auf. Und selten war es so überraschend wie in diesem Jahr. Der Moment des großen Erfolgs ist an sich schon ungewöhnlich.

    Die Aufstiegsparty des VfL Osnabrück fand rund 24 Stunden früher als geplant statt – und das an einem ungewöhnlichen Ort: „Es war ein Aufstieg, den ich hoffentlich zum ersten und letzten Mal erleben werde: Man steht auf dem Parkplatz vor dem Hotel in Wiesbaden und das Ding geht über die Ziellinie“, sagte VfL-Trainer Timo Schulz.

    Da Verfolger Roth-Weiss Essen bereits am Samstagnachmittag mit 1:6 (0:2) beim Zweitligisten VfB Stuttgart verlor, ist der souveräne Tabellenführer aus Osnabrück im vorletzten Spiel der Drittliga-Saison nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen. Das eigene Spiel am Sonntagnachmittag beim SV Wehen Wiesbaden spielt keine Rolle mehr. In den Kneipen der Stadt und vor dem Osnabrücker Rathaus feierten Hunderte Fans die Rückkehr in die 2. Bundesliga.


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    „Wir haben den Aufstieg völlig verdient“, sagte der ehemalige St. Pauli-Trainer Schulz. „Vielleicht hatte man das vor der Saison nicht erwartet. Aber egal, wie gut wir waren und egal, wie viele Punkte wir geholt haben, der Aufstieg kommt nicht von ungefähr wie Kye. Es ist eine Qualität der Mannschaft, die wir immer wieder verbessern. Wir haben eine Mannschaft, die schwer zu schlagen ist.“

    Dem ehemaligen St. Pauli-Trainer Schulz gelang der achte Zweitliga-Aufstieg in der VfL-Geschichte

    Von den acht Aufstiegen in die zweite Liga in der wechselvollen Geschichte des VfL Osnabrück ist dies vielleicht der unerwartetste. Nach dem Abstieg in die Zweitliga im Jahr 2024 wären die Lila-Weißen in der vergangenen Saison beinahe in die Regionalliga abgestiegen. Nach einer spektakulären Rettung belasteten Manipulationsvorwürfe und Rechtsstreitigkeiten mit Ex-Trainer Marco Antwerpen den Verein.

    Doch die Vereinsführung zog aus der Beinahe-Katastrophe die richtigen Konsequenzen. Sie hat den VfL auch strukturell komplett umstrukturiert und zwei glückliche Schachzüge gemacht: Rekord-Neuzugang Joe Enochs kehrte als Leiter Fußball zurück. Der langjährige Trainer von St. Pauli Schultz wurde neuer Trainer.

    Nach dem knappen Ausscheiden aus der Regionalliga und der Überwindung von Manipulationsvorwürfen ist der VfL Osnabrück zurück in der 2. Bundesliga.

    Gemeinsam haben sie eine schon lange ersehnte Aufstiegsmannschaft aufgebaut: Der ehemalige Jugendnationalspieler Kevin Wittaup (20) wechselt zum Karlsruher SC. Einige Erstligisten wie Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen haben bereits Interesse am schnellen Offensivspieler Ismail Badjie (20).

    Vor den Kaderorganisatoren des VfL liegt noch viel Arbeit

    „Wir haben noch viel zu tun. Aber es ist einfach zu arbeiten, wenn man so erfolgreich ist“, sagte Enochs. „Wir freuen uns unglaublich für die Mannschaft, für den Trainerstab, für den Verein, für das gesamte Personal und für alle Fans.“

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    Vor allem die Abwehr hat sich in den vergangenen Monaten zum Aushängeschild des VfL entwickelt. Mit nur 28 Gegentoren stellt Osnabrück die beste Abwehr der Liga. Der schwedische Torhüter Lukas Jonsson hat bisher 19 Mal ohne Gegentor gespielt. Auch in den Topspielen zeigten die Violett-Weißen starke Nerven: Osnabrück gewann beide Duelle gegen Energie Cottbus, gegen Essen gab es ein Unentschieden und einen Sieg. (dpa/tb)

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