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„Der Europapokal ist verlockend“: Lukas Podolski (40) setzt seine Karriere klar fort

    „Der Europapokal ist verlockend“: Lukas Podolski (40) setzt seine Karriere klar fort

    Lukas Podolskis Gedanken über ein mögliches Karriereende gerieten nach dem Pokalsieg erneut in den Hintergrund. Foto: picture Union / NurPhoto | Marek Antoni Ivantsuk

    „Der Europapokal ist verlockend“: Lukas Podolski (40) setzt seine Karriere klar fort

    Der unermüdliche Lukas Podolski hob die mächtige silberne Trophäe in den Warschauer Himmel, seine Oberarm-Tattoos blitzten unter den Manschetten seines Hemdes hervor und erzählte seine Lebensgeschichte in zwei Bildern: dem Wappen der Stadt Köln und dem WM-Pokal. Im Spätherbst seiner Karriere erfüllte Podolsky eine weitere Mission. Nach fünf Jahren in Gornik Zabrze feierte der Weltmeister von 2014 mit seinem polnischen Kernverein den lang ersehnten Titel.

    Der schlesische Klub gewann das Pokalfinale am Samstag mit 2:0 gegen Ekstraklasa und den Lokalrivalen Rakov Czestochowa. Für Podolski, der in einem Monat 41 Jahre alt wird und dessen Vertrag ausläuft, ist dies der perfekte Zeitpunkt, Abschied zu nehmen. Oder nicht?

    „Der Plan war, dass dies die letzte Saison wird, weil ich weiß, wie viel es mich kostet und wie viel es meine Familie kostet, die oft zurückgelassen wird“, sagte Podolski – und öffnete dann ein Hintertürchen: „Vielleicht fällt mir etwas anderes ein, weil dieser Europapokal verlockend ist.“

    Ein Ende wäre untypisch: Funktioniert Podolskis Plan wirklich?

    Ein weiteres Jahr hinzuzufügen wäre typisch für Podolski, der trotz diverser Aktivitäten als Geschäftsmann einfach nicht genug vom Fußball bekommen kann. Vor 23 Jahren debütierte er für den 1. FC Köln in der Bundesliga, avancierte mit seiner Linksfüßigkeit und dem lockeren Mund schnell zum Liebling der Fußballnation und zog in die Welt hinaus.


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    Mit Gornik hat der 130-fache deutsche Nationalspieler, der im polnischen Gleiwitz vor den Toren von Zabrze geboren wurde, nun den heimischen Pokal in einem fünften Land gewonnen – nach Triumphen mit Bayern München, dem FC Arsenal, Galatasaray Istanbul und Vissel Kobe.

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    Zuletzt war Mittelstürmer Podolski nur noch ein Joker beim Bergbauclub Zabrze und wurde erst Sekunden vor dem Schlusspfiff für Rakov ausgewechselt. Doch Podolski wertete diesen Pokalsieg, Zabrzes ersten seit 1972, als emotionalen Höhepunkt seiner Karriere: „Alle Menschen werden sich für den Rest ihres Lebens daran erinnern. Das ist das Wichtigste für mich.“ (sid/tb)

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