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Ski-WM: Vincent Krichmeier weiter: „Niemand muss mehr wissen“

    Ski-WM: Vincent Krichmeier weiter: „Niemand muss mehr wissen“

    Über das Schicksal von Vincent Krichmeyer wurde lange Zeit viel spekuliert. Am Tag der Veröffentlichung des neuen Kaders des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) lud Connie Hutter zu einer Pressekonferenz und kündigte an, noch ein Jahr Ski fahren zu wollen. Auch Krichmeier stand auf der Kaderliste, eine offizielle Stellungnahme des 34-Jährigen zum weiteren Vorgehen gab es allerdings nicht. Dies ging nur beim oberösterreichischen Privatsender „LT1“ ein, in dem der Doppelweltmeister die Fortsetzung seiner Karriere ankündigte: „Meine Karriere geht weiter, ich möchte noch eine Saison weitermachen. Eine Saison, in der ich alles ins Spiel gebe, was ich habe!“

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    Krichmeyer sprach von einem „eingespielten Team“, einer Struktur, in der er sich wohl fühle. „Wir reisen viel, wenn man sich dort nicht wohlfühlt, ist das okay.“ Doch Krichmeyer versteht nicht, warum das Interesse an ihm so groß ist: „Ich freue mich, dass sich so viele Leute für mich interessieren. Aber ich verstehe es nicht ganz, weil ich gerade mit zwei Holzbrettern einen Berg hinunterlaufe.“ Dies war auch das einzige Interview, das Krichmeyer geben wollte. Auf zahlreiche Fragen antwortete er auch dem ÖSV-Medienteam: „Ich mache weiter. Die müssen nichts anderes wissen.“ Dass in Saalbach wieder Weltcup ausgetragen wird, kommentierte er lediglich mit den Worten: „Jedes Heimrennen, das man bekommt, ist großartig. Ich bin sehr zufrieden, weil die Rennen immer gut organisiert sind und einen sehr hohen sportlichen Wert haben.“

    Männer-Cheftrainer Marco Pfeiffer nahm die Entscheidung erleichtert zur Kenntnis: „Er war letzte Woche in Sölden wieder im Training, das ist wichtig, er kann andere mitziehen, andere können auf ihn achten“, sagte der Kärntner, der zusammen mit Alpindirektor Christian Mitter den Kader streichen musste: Daniel Denkelmeyer, Ottmar, Ottmar, Max Franier, Stier, P. Adrian Purtle und Simon Ruland verloren ihren Teamstatus. „Es stehen immer Menschen und ihre Leistungen dahinter, es ist nie einfach“, sagte der Kärntner, der aber auch betonte: „Ich lasse jeden bis 40 fahren, aber dann müssen sie bessere Ergebnisse erzielen.“

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    Auch in der Zusammensetzung der einzelnen Trainingsgruppen gab es kleinere Änderungen, so wechselt Stefan Eichberger nach seiner Rehabilitation nach einem Kreuzbandriss in die Abfahrtsgruppe I von Andreas Evers und wird mit Krichmeier und Raphael Haaser trainieren, während Lucas Feuerstein zu Martin Kroesleitner und Superstar Control in die Super-RTC-Gruppe wechselt. Pfeifer verspricht sich viel von seiner neuen Trainerkonstellation im Europacup, wo der dreimalige Olympiasieger Matthias Meyer die Gruppe anführt, die sich künftig stärker auf RTL konzentrieren wird, und Roland Essinger neuer Europacup-Speedtrainer ist. „Ich bin sehr zufrieden mit den Fähigkeiten, die wir dort haben, das wollen wir beide langfristig machen. Und die ersten Trainingseinheiten mit Asso und Mothl waren wirklich inspirierend. Man merkt sofort, dass jetzt ein anderer Wind weht.“

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