„Das macht es einfacher“: Olympiasiegerin Diana Eitberger lobt das neue Förderprogramm der Sporthilfe. Foto: Kunstgewerkschaft / Metodi Popov | M. Popov
Schwanger im Spitzensport: Neue Zuschüsse für Sportlerinnen
Pünktlich zum Muttertag macht die Stiftung Deutsche Sportförderung den sportlichsten Müttern Deutschlands ein Geschenk: Die Unterstützung für schwangere Sportlerinnen und Spitzensportlerinnen mit Kindern wird gezielt ausgeweitet. Wie die Sporthilfe mitteilte, werden sowohl das Förderprogramm „#comebackstronger“ für werdende Mütter als auch die finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung ausgeweitet.
Mit dem Förderprogramm „#comebackstronger“ unterstützt die Sporthilfe nun Potenzialsportler, die aufgrund schwerer Verletzungen, Erkrankungen, psychischer Belastungen oder einer Schwangerschaft vorübergehend keinen ausreichenden Leistungsnachweis erbringen können.
Mit der erweiterten Förderung werden nun auch die Leistungen für schwangere Sportlerinnen angepasst: Künftig orientiert sich die monatliche Förderung genauer an der bisherigen Fördereinteilung der Sporthilfe. Darüber hinaus wird erstmals ein eigenes Modul zur Kinderbetreuungsförderung eingeführt.
WochenMOPO – neu ab Freitag und Zeitungen gibt es überall!
Diese Woche unter anderem mit diesen Themen:
- Udo Mann: Kurz vor Lindenbergs 80. Geburtstag feiern wir die Hamburger Legende
- Er rannte bis zum Ziel des Marathons – dann blieb ihm das Herz stehen: Wie Hendrik Schmidt (34) gerettet wurde
- Hafenpause: Highlights vom Großereignis
- Große Ergänzung zum Puzzle: Rätselspaß für die ganze Woche
- 16 Seiten Sport: Die Tore nach der Parade des HSV und St. Pauli
- 28 Seiten Plan 7: Wie „deine Freunde“ alle inspirieren und jeden Tag Dating-Tipps
Spitzensport-Mütter und -Väter können Stipendien erhalten, um ihre Karriere nach der Familiengründung fortzusetzen. Die Unterstützung umfasst Reise- und Unterbringungskosten für Kinder bis drei Jahre sowie einen Babysitter für Wettkämpfe oder formelle Trainingskurse.
Diana Eitberger lobt Stipendien für Sportlerinnen
„Unser Ziel ist es, Sportlerinnen und Sportlern in allen Lebensphasen die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Dazu gehört auch, auf die sich verändernden Lebensrealitäten zu reagieren“, sagt Karin Orgeldinger, die im Vorstand der Sporthilfe für die Sportlerbetreuung zuständig ist.
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Die ehemalige Rennrodlerin und Olympiasiegerin Diana Eitberger begrüßte die Maßnahmen. Verbesserte Fördermöglichkeiten würden werdenden Müttern und Eltern mehr Sicherheit im Spitzensport geben und die Vereinbarkeit von Leistungssport und Familie erleichtern. „Das ist großartig! Denn es fällt einem leichter, seinen Weg im Leistungssport auch mit Kind fortzusetzen.“ (dpa/tb)
