Mick Schumacher (links) wartet noch immer auf seinen Motorsport-Durchbruch. Foto: imago/Andreas Beil
„Ganz schlecht“: Mick Schumacher zahlt weiterhin seine Studiengebühren
Mick Schumacher verpasste leichtfertig die Chance auf sein bisher bestes Ergebnis in der IndyCar-Serie, indem er in der Schlussphase des Rennens in Indianapolis ein zu riskantes Manöver unternahm. Der ehemalige Formel-1-Pilot belegte kurz vor dem Finale auf der Grand-Prix-Strecke, auf der sein Vater Michael einst vier Siege in der Königsklasse des Motorsports eingefahren hatte, den elften Platz. Eine Kollisionsstrafe mit Santino Ferrucci (Foyt Chevrolet) ließ ihn jedoch auf den 20. Platz zurückfallen.
„Schade, dass es so endete“, sagte Schumacher: „Wenn man alles berücksichtigt – und bedenkt, dass zwei Runden vor Schluss ein zehnter oder elfter Platz durchaus erreichbar war: Wenn mir das vor dem Rennen jemand vorhergesagt hätte, hätte ich sofort gesagt: ‚Ja, natürlich nehme ich das an!‘“ Deshalb ist es ehrlich gesagt ziemlich schlecht, nur den 20. Platz zu belegen.
Mick Schumacher ist nie besser als der 17
Mick Schumacher (RLL Honda) zahlt weiterhin seine Rookie-Saisongebühren. Noch nie erreichte der 27-Jährige einen besseren Platz als den 17. Platz. Der Däne Christian Lundgaard (McLaren Chevrolet) holte sich den Sieg in Indianapolis, dem sechsten Rennen der Saison. Weiter geht es mit dem legendären Indy 500 am 24. Mai. Die ersten Trainingseinheiten sind für nächste Woche geplant.
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Trotz der Enttäuschung am Samstag möchte Schumacher „viel Positives aus dem Rennen mitnehmen. Wir freuen uns einfach auf das Indy 500, von dem wir hoffen, dass es gut für uns verläuft. Ich freue mich wirklich darauf“, sagte er.
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Nach Einsätzen in der Formel 1 und zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ist Schumacher der erste IndyCar-Fahrer aus Deutschland seit 21 Jahren. Der letzte Deutsche in der Serie vor ihm war 2005 Timo Glock (sid/mp)
