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Nach dem Sieg gegen Salzburg liegt der LASK weiterhin auf Double-Kurs

    Nach dem Sieg gegen Salzburg liegt der LASK weiterhin auf Double-Kurs

    Den ersten Meisterschaftsspielpunkt in der Bundesliga holte der LASK trotz eines Heimsiegs gegen Salzburg zwar nicht, den ersten Double seit 61 Jahren hatte man aber dennoch selbst in der Hand. Mit einem verdienten 2:1 (2:0) in der Meistergruppe gegen die „Bullen“ verteidigte Linzrow am Sonntag seine Tabellenführung. Da auch der in Hartberg folgende Sturm Graz siegte, wurde die Titelentscheidung auf die letzte Runde verschoben. Dem LASK reicht ein Unentschieden bei der Wiener Austria.

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    Vor 19.000 Zuschauern in Linz führten Samuel Adeniran (33.) und Kasper Jorgensen (36.) die Mannschaft von Erfolgstrainer Dietmar Kuhbauer zum Sieg. Der Treffer von „Joker“ Karim Konate (87.) kam für Salzburg zu spät. In der Tabelle liegt der Cupsieger weiterhin zwei Punkte vor Titelverteidiger Steiermark, der das Steirenduell mit 4:2 gewann, und trifft am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) im Saisonfinale daheim auf Rapid. Bei Punktgleichheit steht der LASK an erster Stelle. Ligacrosse Salzburg hingegen ist aus dem Meisterschaftsrennen ausgeschieden, das Team von Trainer Daniel Beechler kämpft nur noch um den dritten Tabellenplatz.

    Der LASK wollte sich seinen Traum erfüllen

    Für den LASK war das Motto im letzten Heimspiel der Saison klar: gewinnen und sich möglichst den lang ersehnten Traum vom zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte erfüllen. Die Linzer Fans feuerten das Kuhbauer-Team lautstark an und überreichten einen goldenen Meisterteller aus Pappe mit dem LASK-Wappen – das Original war auch dabei. Die Eröffnungsphase gehörte jedoch den Gästen der Mozartstadt, die auf Kapitän Mads Bistrup verzichten mussten, der wegen einer Wadenverletzung fehlte.

    Nach einer Viertelstunde hatte Yorbe Vertesen die beste Chance aller Zeiten, doch der Stürmer köpfte eine Lennar-Flanke aus vier Metern Entfernung gefährlich in Richtung Tor. Wie üblich versuchte der LASK einen schnellen Konter und wurde zunächst von Sasha Horvath bedrängt (23.). Nach einer Ecke musste RB-Torwart Alexander Schlager den Schuss von Modou Cisse parieren (26.). In einer schnellen Begegnung ging es hin und her, wobei der freistehende Vertesen nach einer Ecke aus spitzem Winkel schoss (28.).

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    LASK effizient, Salzburg vergab die Chance

    Während die Verfolger auswärts bei Sturm Hartberg 3:1 standen, unterstrich der LASK seine Titelambitionen mit eigenen Toren. Zunächst schoss Adeniran nach einem weiten Einwurf kraftvoll und unaufhaltsam ins rechte Eck zu seinem neunten Saisontor, drei Minuten später brüllte das ausverkaufte Stadion erneut. Andrades abgefälschter Schuss traf die Latte und Jorgensen lenkte den Abpraller aus kurzer Distanz ins lange Eck der Flanke.

    Nach der Pause ließen die Schwarz-Weißen in der Abwehr nichts anbrennen. Eine gespielte Stunde, in der es für die Linzer einen Wermutstropfen gab: Topscorer Usher verletzte sich und musste auf einer Trage aus dem Stadion getragen werden. Bei Salzburg sorgte jedoch der eingewechselte Kerim Alajbegovic für Durchschlagskraft, der Bosnier schlenzte einen Distanzschuss knapp außerhalb des langen Ecks (70.). Nur wenige Augenblicke später war „Joker“ Edmund Baidu dem Tor noch näher, als „Joker“ aus nur fünf Metern die Unterlatte traf (74.).

    In der 87. Minute sorgte Salzburg erneut für Spannung. Wie beim frühen Tor von Linz erzielte Bachelers Team einen weiten Einwurf, den Connaught unaufhaltsam per Kopf köpfte. Allerdings war die Stimmung im Stadion bereits nach dem 4:2-Erfolg von Sturm etwas feucht. Nach dem Schlusspfiff gab es noch Massenjubel und Standing Ovations von den LASK-Fans.

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