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KAC-Crack Thimo Nickel: WM-Bühne als Schaufenster für Sprung nach Übersee?

    KAC-Crack Thimo Nickel: WM-Bühne als Schaufenster für Sprung nach Übersee?

    Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2013 in Helsinki gilt nicht als Glanzmoment der österreichischen Sportgeschichte. Obwohl NHL-Star Thomas Vanek das Team unterstützte, schied das rot-weiß-rote Team mit nur fünf Punkten aus. Und doch ging damals ein Stern auf: Villachs Mikael Raffle, der damals für Laksands in der zweiten schwedischen Liga spielte, erzielte im Turnier zwei Tore und lieferte eine Vorlage. Hinzu kam der Ruf der Philadelphia Flyers aus der Millionenliga der NHL. Raffle war der erste ungedraftete Österreicher, der die große Bühne betrat. Der Rest ist Geschichte: 629 NHL-Spiele, 190 Scorerpunkte.

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    Für einzelne Spieler ist die Weltmeisterschaft der letzte Schritt ins Rampenlicht. Zu den Spielen kommen Scouts und Vereinsvertreter aus allen Top-Ligen. Einer, der mit 24 Jahren in Bestform und mit 1,90 Metern körperlich in Topform ist, ist der Klagenfurter ÖEHV-Verteidiger Thimo Nickel. Nach Auslandseinsätzen in Schweden und im Ausland war er zwei Jahre lang ein Stützpunkt der KAC-Verteidigung. Und zwar mit dem Vertrag nach 2026. Allerdings hat Nickel eine Ausstiegsklausel für Übersee und behält immer die weite Welt im Blick. „Wenn sich am Ende etwas für mich herausstellt, ist das natürlich großartig, aber das zählt nicht mehr. Ich habe meine Ambitionen zurückgestellt“, sagt Nickell mit leiser Stimme, erhobenem Kopf und konzentriert auf das Spiel, ohne jegliche Eitelkeit.

    „In der Liga zu sein ist das ultimative Ziel“

    Auch bei der Weltmeisterschaft, die am 16. Mai gegen Großbritannien beginnt, gibt es für die Mannschaft von Roger Bader genug zu tun, wo sie in der Gruppe A in Zürich auch auf Ungarn, Lettland, die Schweiz, Deutschland, Finnland und die USA trifft. „Der Verbleib in der Liga ist das Nonplusultra“, erklärt Nickell, worum es insbesondere in den ersten beiden Spielen gegen die schwächsten Gegner geht. „Ein anderes Ziel wird erst dann verfolgt, wenn die ersten beiden Spiele gut gespielt sind“, erklärt der Verteidiger.

    Nach der Niederlage des KAC in der Auftaktsaison gegen Fehrvar im Viertelfinale kam Nickel schnell in die Nationalmannschaft. „Es kann ein sehr früher und langer Sommer sein“, sagt er lachend. „Es ist toll für unsere Spieler, dass wir so früh aufs Eis gehen und uns gut auf die WM vorbereiten können. Daran ändert sich nicht viel. Ob ich lange bei einem Verein spiele oder früher in Spielen mit der Nationalmannschaft hohe Tore jage, es fühlt sich fast gleich an“, so Nickle weiter.

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    Nickle verabschiedete sich nach dem Test gegen Slowenien aus seiner heimischen Halle in Klagenfurt, sein Puls stieg nun. Und eines ist klar, auch wenn er es nicht sagt: Wenn Nickel bei der Weltmeisterschaft auftritt und mit der Mannschaft Erfolg hat, werden auch die Scouts ein wachsames Auge auf ihn haben.

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