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Kane-Wahnsinn in einer Pyroshow! Die Bayern gewannen zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder den Pokal

    Kane-Wahnsinn in einer Pyroshow! Die Bayern gewannen zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder den Pokal

    Harry Kane feierte mit dem FC Bayern seinen ersten Pokalsieg. Foto: imago/MIS

    Kane-Wahnsinn in einer Pyroshow! Die Bayern gewannen zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder den Pokal

    Mit dem zweiten Titel krönte der FC Bayern eine bemerkenswerte Saison und sicherte sich bei der Rückkehr an den Sehnsuchtsort Berlin dank eines Hattricks von Harry Kane den 21. Pokalsieg der Vereinsgeschichte. In seinem ersten Finale im Olympiastadion seit sechs Jahren besiegte der deutsche Meister den lange Zeit unentschieden liegenden VfB Stuttgart auch ohne Kapitän Manuel Neuer mit 3:0 (0:0) und kann sich nun zum 14. Mal als Double-Gewinner feiern.

    Stürmerstar Kane (55./80./90.+2) bescherte den Bayern mit seinen Toren in den Saisons 59, 60 und 61 den lang ersehnten Triumph in einem harten Spiel vor 74.036 Zuschauern und ließ die bitteren Ausscheidungen der Vorjahre gegen Kiel, Gladbach, Freiburg, Saarbrücken und Leverkusen vergessen. Unterdessen verpasste der VfB ein Jahr nach dem Triumph gegen Arminia Bielefeld die erfolgreiche Titelverteidigung; Die erneute Qualifikation für die Champions League bleibt ein Trostpreis.

    Mit dem 46. Saisonsieg stellten die Bayern zudem ihren Vereinsrekord aus dem historischen Triple von 2012/13 ein. Neuer, der nach einer erneuten Wadenverletzung nun auf seine Rückkehr in die Nationalmannschaft wartet, feierte zusammen mit Bastian Schweinsteiger seinen siebten Pokalsieg.

    Der FC Bayern wollte die Saison krönen

    Der Druck lag im Vorfeld klar auf Seiten der Münchner. Nach einer starken Saison und dem Ausscheiden im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain war ein Sieg in Berlin fast ein Muss – obwohl die Bayern fast einhellig betonten, dass sie ihre Spielzeiteinschätzung nicht allein auf dieses Spiel stützen wollten. Allerdings würde eine Niederlage einen „bitteren Beigeschmack“ hinterlassen, gab Kane zu.

    Doch so weit wollten die Bayern gar nicht denken. Auch die kritischen Äußerungen von Mäzen Uli Hoeneß zu einer möglichen Vertragsverlängerung von Sportdirektor Max Eberl konnten die Vorfreude auf das erste Pokalfinale seit sechs Jahren bei Verein und Fans nicht trüben. Mit einer großen Choreo feierten die Fans vor Spielbeginn den „Rekordpokalsieger“; Tausende hatten bereits Lust auf ein Fanparade-Finale durch das Berliner Westend. „Wir wollen das machen, was wir die ganze Saison über gezeigt haben“, betonte Kompany.

    Mourinho geht davon aus, dass Stuttgart gut ins Spiel kommt

    Dies funktionierte jedoch in der Anfangsphase kaum. Vielmehr übernahm der VfB vor einer geballten Prominenz um Bundestrainer Julian Nagelsmann und Startrainer José Mourinho mit aggressivem Pressing und viel Einsatz die Kontrolle über das Spiel – und wurde auch gefährlich. Der erste Schuss von Maximilian Mittelstedt (9.) landete am Außennetz, für den zweiten Schuss aus der Distanz (17.) musste sich der neu eingewechselte Jonas Urbig strecken. Aus Bayern? Zunächst gab es kaum etwas Beleidigendes.

    Erst nach einer halben Stunde gelang Luis Diaz der erste echte Treffer für den Meister, doch VfB-Torwart Alexander Nübel stellte er in seinem wohl letzten Spiel für Stuttgart nicht auf die Probe. Kompany versuchte unterdessen, seine Spieler von der Seitenlinie aus nach vorne zu bringen. Und tatsächlich fanden die Bayern kurz vor der Halbzeit etwas besser ins Spiel: Nübel musste bei einem Distanzschuss von Josip Stanisic erstmals eingreifen (37.).

    Die Bayern feiern den 1:0-Sieg von Harry Kane, während mehrere Bengals in Aufregung geraten.

    Kimmich: „VfB ist besser ins Spiel gekommen“

    Auch nach der Pause blieb das Spiel zunächst umkämpft – bis die Bayern mitten in die Pyrotechnik eiskalt zuschlugen (beide Ecken zündeten riesige Wunderkerzen und führten zum Spielabbruch). Kane, der bis dahin kaum zum Einsatz kam, nutzte Michael Olises Flanke aus und köpfte aus kurzer Distanz ins Tor. Konrad Leimer (61.) verfehlte kurz darauf aus ähnlicher Position kläglich. Kane folgte – und behielt in der Nachspielzeit vom Elfmeterpunkt aus einen kühlen Kopf.

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    „Gerade in der ersten Halbzeit war es sehr ausgeglichen. Der VfB hat besser ins Spiel gefunden“, sagte Bayern-Kapitän Joshua Kimmich nach dem Abpfiff anerkennend am ARD-Mikrofon: „Die zweite Halbzeit war deutlich besser, wir waren sehr effektiv.“ Besonders Triple Harry Kane, der bei Sky sagte: „Ich habe mich auf dieses Finale gefreut, ich habe so viel darüber gehört. Es ist so ein besonderes Spiel, so ein besonderes Gefühl. Es war ein knappes Spiel. Aber das war unsere Saison. Nach 60 Minuten wurden sie müde, sie haben so viel Druck gemacht, dann haben wir entschieden.“ (Seite)

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