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Uni-Budget: In Wien begannen am Mittwoch Proteste mit Demos

    Uni-Budget: In Wien begannen am Mittwoch Proteste mit Demos

    Mit Demonstrationen in Wien beginnen die Universitäten am Mittwoch mit Protesten gegen geplante Kürzungen der Universitätshaushalte ab 2028. Am Donnerstag werden in den Bundesländern Menschen auf die Straße gehen. Die verschiedenen Kampagnen werden von Rektoren, Senaten sowie Personal- und Studierendenvertretungen unterstützt und von der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) und der Universitätskonferenz organisiert.

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    Die Proteste entbrannten gegen die Pläne der Regierung für den nächsten Doppelhaushalt bzw. die teilweise Überschneidung der Universitätshaushalte von 2028 bis 2030. Technisch gesehen sollte die Finanzierung der Universitäten zunächst weiterlaufen – doch 2028, dem zweiten Jahr des geplanten Doppelhaushalts, muss das Ministerium dann 190 Millionen Euro kürzen. Darüber hinaus müssen die Universitäten nach wie vor für die Gehälter der Ärzte an medizinischen Universitäten aufkommen. Die Sparpläne sollen im Herbst finalisiert werden. Die Frist hierfür endet am 31. Oktober.

    Start am Mittwoch in Wien

    So lange wollen die Universitäten nicht warten. Der Protest findet am Mittwoch ab 13 Uhr in Wien statt. Die Kundgebung beginnt vor der Universität Wien. Zuvor marschieren Delegationen anderer Wiener Universitäten über den Ring zum Hauptgebäude der Universität Wien. Auf dem dortigen Programm standen zunächst Reden der ÖH-Leitung, des Rektors der Universität Wien, Sebastian Schütze, und der Wissenschaftlerin des Jahres 2024, Sigrid Stegall. Auch Rektoren zahlreicher anderer Universitäten stehen auf der Bühne.

    Anschließend geht es in einem Demonstrationszug zum Wissenschaftsministerium und zum Bundeskanzleramt. Eine Abschlusskundgebung mit der Präsidentin der Universitätskonferenz (UNICO), Brigitte Hütter, ist gegen 15:30 Uhr geplant. An der Demo nahmen auch Studenten aus Unionsstaaten teil. Teilweise gibt es auch Shuttlebusse nach Wien.

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    Lehrveranstaltungen und Prüfungen finden in der Regel an der Universität Wien statt. Mündliche Prüfungen können jedoch verschoben werden; Bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen sind ggf. Verschiebungen bzw. Ausnahmen von der Anwesenheitspflicht möglich. Sollten einzelne Vorlesungen ausfallen, wird versucht, Lernmaterial zur Verfügung zu stellen. Am Donnerstag folgt ein Demotag in den Bundesländern. Derzeit sind Kundgebungen in Graz, Linz, Salzburg und Klagenfurt geplant.

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