10.000 verrückte Fans in der Swiss Life Arena, Millionen vor den Bildschirmen: Die Schweiz weckt auch bei der Heim-WM nationale und internationale Sympathien. Die Schweizer stehen bereits im Halbfinale und haben Schweden ausgeschaltet. Das Spiel begann nicht so, wie es sich die Gastgeber gewünscht hatten; Linus Karlsson brachte Schweden bereits nach sechs Minuten in Führung. Während die Schweizer weitere fünf Minuten in Unterzahl waren, hatten sie Glück; Ein Tor wurde aberkannt, weil Sudanqvist mit seinen Schlittschuhen trat (12.). Kapitän Roman Josi hatte sofort die richtige Antwort und hämmerte das Tor zum 1:1-Ausgleich zur Halbzeitpause ins Netz.
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Nachdem nun das Uhrwerk der Schweizer tickte, bauten Denis Malgin (33.) und Calvin Thurkauf (37.) im Mitteldrittel gegen Tennis-Ikone Roger Federer ihre Führung auf 3:1 aus. Auch die Schweizer waren zu gut, um einen schwedischen Finalangriff zuzulassen, und schafften es ordnungsgemäß ins Halbfinale.
Wie erwartet lief es in Freiburg parallel zwischen Norwegen und Lettland. Das erste Tor erschien etwa 28 Minuten später auf der Anzeigetafel, ein 1:0 des Norwegers Rögle Lijner Tinus Köbler, dessen ehemaliger Vereinskollege und ÖEHV-Verteidiger Gregor Bieber am Donnerstag seinen ersten NHL-Vertrag bei den Utah Mammoths unterzeichnete. So knapp blieb es, bis Noah Steen 16 Sekunden vor Schluss das leere Tor zum 2:0-Endstand erzielte.
Die letzten beiden Weltmeister sind bereits ausgeschieden
Rache gelungen! Nach einer herben Verlängerungsniederlage im Olympia-Finale in Mailand zog Kanada die Amerikaner am Donnerstagnachmittag aus dem Weltcup-Rennen in der Schweiz. Bekanntlich ging das Team USA als Olympiasieger und amtierender Weltcupsieger ins Rennen. Die überlegenen „Maple Leaves“ mit NHL-Superstars wie Sidney Crosby und Macklin Celebrini besiegten die weniger prominenten US-Boys in Freiburg mit 4:0. Kapitän Celebrini ging in der 19. Minute in Führung. Mitten im Spiel schlug ein Sneak Shot von Dylan Holloway den US-Torwart Devin Cooley.
Obwohl es den Amerikanern gelang, das Spiel über weite Strecken offen zu halten, waren ihre Offensivbemühungen eher spärlich. Also zogen sie Torwart Cooley ab und kassierten in der Schlussphase zwei leere Tore von Connor Brown und Crosby. „Spiele gegen die USA sind immer wichtig, deshalb bin ich mit meinem Tor zufrieden. Es war unser bestes Spiel des Turniers, wir werden von Spiel zu Spiel besser“, sagte Crosby.
In Zürich machten die Finnen geradlinig und diszipliniert dort weiter, wo sie in der Gruppe A aufgehört hatten. Und so hatte Tschechien, vor zwei Jahren im eigenen Land Weltmeister, gegen die Männer aus dem hohen Norden keine Chance, Finnland siegte mit 4:1. Nach seinem Treffer lagen Anton Lundell und Co. zur ersten Pause bereits mit 2:0 in Führung, beim Stand von 3:1 kassierten sie lediglich ein Gegentor. Viereinhalb Minuten vor Schluss erzielte Lenny Haminahoe den Schlusspunkt.
Was kommt als nächstes für die Top Vier?
Alle restlichen Spiele werden nun in Zürich ausgetragen. Am Samstag (20 Uhr) trifft die Schweiz auf Norwegen und davor (15.30 Uhr, beide ORF Sport+ live) Kanada auf Finnland. Am Sonntag geht es um Gold, Silber und Bronze.
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