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Besondere Geschichte: Was die jüngsten Trainer Enrique und Arteta verbindet

    Besondere Geschichte: Was die jüngsten Trainer Enrique und Arteta verbindet

    Mikel Arteta (rechts) und Luis Enrique an der Seitenlinie, als ihre Teams letztes Jahr aufeinandertrafen. Foto: IMAGO/MAXPPP

    Besondere Geschichte: Was die jüngsten Trainer Enrique und Arteta verbindet

    Luis Enrique und Mikel Arteta führten ihre Teams schließlich an die Weltspitze. Trainer eint ihre gemeinsame Geschichte – und ihre Vorliebe für ungewöhnliche Tricks.

    Mikel Arteta hatte einst beim FC Barcelona nur eine Option. Als der ehrgeizige Teenager um die Jahrtausendwende versuchte, sich einen Platz im prominenten Mittelfeld des Weltklubs zu erkämpfen, gab es keine Chance. Xavi, Andres Iniesta, Emmanuel Petit, Rivaldo, Jari Litmanen, aber auch Kapitän Pep Guardiola und Platzhirsch Luis Enrique. Arteta war gezwungen, einen anderen Karriereweg einzuschlagen.

    Jetzt, mehr als ein Vierteljahrhundert später, treffen wir Enrique wieder. Im Champions-League-Finale in Budapest stehen sich die beiden Spanier als Trainer gegenüber. Und für Arteta, den Herausforderer, geht es im Duell Arsenal mit Paris Saint-Germain nicht mehr um einen Platz im Mittelfeld des FC Barcelona, ​​sondern um den europäischen Fußballthron.

    Respektvolles Treffen zwischen Enrique und Arteta

    Vor dem Finale am Samstagabend (18 Uhr/ZDF und DAZN) ist ein höfliches Lob Pflicht. „Ich schätze ihn sehr“, sagte PSG-Trainer Enrique über Arteta, den er damals „Michelito“ nannte. Er ist ein „Anführer“, der die Siegermentalität der Gunners wiederhergestellt hat. Der Arsenal-Manager bestätigte seinerseits, dass sein Kollege und ehemaliger Teamkollege eine „Superkraft“ habe – Enrique sei so zuversichtlich, was er tue.

    Solche Komplimente sind wirklich angebracht. Letztlich führten beide Trainer ihre Vereine zum Erfolg. Enrique (56) bildet eine echte Einheit aus einem Haufen Außenseiter für die von Katar unterstützten Pariser, die im vergangenen Jahr erstmals die Königsklasse gewannen. Und der 44-jährige Arteta hat dem seit langem kämpfenden Premier-League-Giganten Arsenal seit 2019 unter dem manchmal belächelten Motto „Vertrauen Sie dem Prozess“ neues Leben eingehaucht. Nach 22 Jahren Wartezeit wurde die englische Meisterschaft erneut gewonnen und der Kampf ist eröffnet.

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    Beide Trainer verbindet die wahnsinnige Liebe zum Detail und der Mut zu verrückten Ideen. Enrique zum Beispiel lässt seine Spieler ihren eigenen Schuss in die Grundlinie ausführen, um zu pressen. Zuletzt schoss Torhüter Matvey Safonov im Halbfinale gegen Bayern München regelmäßig ins Aus, vermutlich um den Platz für Michael Olisset einzuschränken.

    Arteta sorgte mit einer Eckball-Revolution für Schlagzeilen, vor allem aber mit verrückten Aussagen. Im Jahr 2021 nahm er eine Glühbirne mit in die Kabine und sprach über Thomas Edisons Erfindung aus dem 19. Jahrhundert. Sein Team müsse vernetzt sein und Energie erzeugen, forderte er. Außerdem hat er im Jahr 2023 einen Labrador als Schlittenhund „unter Vertrag genommen“, der auf den Namen „Win“ hört.

    Enrique und Arteta als Guardiolas Schüler

    Zu den Wurzeln Barcelonas zählen auch Arteta und Enrique – und der Einfluss seines Kumpels Guardiola. Enrique pflegt eine enge Freundschaft zu seinem ehemaligen Teamkollegen. Arteta trainierte an seiner Seite von 2016 bis 2019 als Co-Trainer. Fast wörtlich spricht man vom „besten Trainer der Welt“ (Enrique) oder gar vom „besten Trainer aller Zeiten“ (Arteta).

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    Arteta beschrieb seine Zeit in Barcelona später als „schreckliche Erfahrung“. Seine Karriere startete vor allem dank einer Leihe zu PSG. „Es war eine Erfahrung, die mir für immer in Erinnerung bleiben wird, mit Teamkollegen, die mich als Spieler geformt und in mir den Wunsch geweckt haben, Trainer zu werden“, sagte er. Auf jeden Fall muss Arteta nicht mehr laufen. (sid/sil)

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