Luka Vuškovic (Mitte) bereitet sich derzeit mit der kroatischen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vor. Foto: imago/Pixsell
„Unmöglich“: Luka Vuškovic beendet HSV-Spekulationen und gibt Bruder Mario Update
Cool und gelassen führte Luka Vuškovic den HSV durch die Saison und schaffte schließlich den Klassenerhalt. Ebenso entspannt geht der 19-Jährige nun in seinen ersten WM-Auftritt mit Kroatien. „Ich glaube nicht, dass ich nervös bin“, sagte der Innenverteidiger in einem Interview mit dem kroatischen Sender Nova TV. Gleichzeitig sprach er noch einmal ausführlich über den HSV, seinen Bruder Mario und seine eigene Zukunft.
Eine aktuelle Ankündigung in der englischen Zeitung The Independent sorgte für große Verwirrung. Die Ankündigung: Vuškovic wird seinen Vertrag bei Tottenham verlängern und ihn nächste Saison an den HSV verleihen, um in Hamburg gemeinsam mit seinem Bruder Mario auf dem Platz zu stehen. Es wäre ein Traumszenario für den HSV und den Verteidiger selbst. Allerdings ist der Wahrheitsgehalt sehr überschaubar, wie MOPO bereits berichtete und Vuskovic nun selbst erklärte.
Vuskovic bezeichnet HSV-Comeback als „unmöglich“
„Für mich würde ein Traum wahr werden, aber es ist kaum möglich. Ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll, außer: unmöglich“, sagte der 19-Jährige, der sich letzte Woche bereits vom HSV verabschiedet hatte und sich für die emotionale Zeit bedankte.
Der Kroate will sich vorerst nur auf die Weltmeisterschaft konzentrieren. Anschließend kehrt er zu Tottenham zurück, wo er bis 2030 unter Vertrag steht. Er freut sich bereits auf seinen neuen Trainer Roberto De Zerbi, der im März einen Fünfjahresvertrag bei den Spurs unterschrieben hat. Vuskovic: „Ich denke, er ist ein Top-Trainer, er liebt das Spiel, er liebt die Vorbereitung, das gefällt mir sehr. Ich hoffe, dass wir in Zukunft Erfolg haben werden.“
Und der HSV? Vushkovic wird dies künftig vor allem als Fan verfolgen. Das liegt vor allem an seinem Bruder, der nach seiner vierjährigen Dopingsperre ab November wieder für die Mannschaft von Trainer Merlin Polcin spielen darf. Dass Mario in den schwierigen Zeiten nie aus dem Hamburger Team gestrichen wurde, hinterließ bei Luka Vuskovic einen bleibenden Eindruck. „Eigentlich hat ihn der ganze Verein unterstützt: die Fans, die Trainer und die Spieler. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich freue mich wirklich für den Verein, bei dem er war. Ich bin sprachlos.“
Sie könnten auch interessiert sein an: Endlich mehr Sitzplätze! Der Fahrplan steht – so erweitert der HSV den Volkspark
Wenn Mario Vuskovic später in dieser Saison seine Rückkehr nach Hamburg feiert, wird Luka auf jeden Fall im Stadion dabei sein wollen. Er hat keinen Zweifel daran, dass sein Bruder den Hamburgern auch in sportlicher Hinsicht weiterhelfen wird. Gemeinsam mit dem Privattrainer Joshko Vlasic wird alles für die Rückkehr vorbereitet. Luca ist überzeugt, dass der HSV dann einen anderen Mario sehen wird: „Sie arbeiten jeden Tag drei, vier Stunden, dann kommt er in einer besseren Verfassung als zuvor zurück.“
