Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen lud am Dienstagnachmittag Pressevertreter ein. „Wir werden ein führender Akteur auf der internationalen Bühne sein“, kündigte sie mit Blick auf die Bereiche Verteidigung und Einwanderung an.
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Der scheidende und künftige Premierminister zeigten sich wie immer sehr zuversichtlich. Der 48-Jährige wird das Land zum dritten Mal in Folge regieren; Allerdings erzielte seine Partei Ende März mit 22 Prozent das schlechteste Wahlergebnis seit 100 Jahren.
Es wird nicht einfach sein. „Vierblättriges Kleeblatt“ nennt sich die Vier-Parteien-Koalition: ihre Sozialdemokraten, dazu die grün-linke Socialist Folkparty, die linksliberalen Radical Venstre und Modereturn. Diese Verbindung gilt als überraschend instabil.
Bei den Koalitionsverhandlungen musste der erfahrene und energische Regierungschef einige Zugeständnisse machen, die für ihn wohl schmerzhaft waren. Dies war dem machtbewussten Anführer der bürgerlichen Mittelschicht zu verdanken, der zum Königinnenmacher wurde. Für seine Wähler konnte er Spitzensteuern für Gutverdiener abschaffen. Im Wahlkampf forderte Friedrichsen eine Vermögensteuer für Superreiche, um Schulen besser auszustatten.
Der jüngste Regierungschef
Bis dahin war die politische Karriere des dänischen Sozialdemokraten steil. Mit 24 Jahren wurde sie Parlamentsabgeordnete in Kopenhagen, dann Arbeits- und Justizministerin und schließlich 2019 mit 41 Jahren jüngste Regierungschefin in der Geschichte des Landes.
Ihren hohen Zuspruch bei den Wählern in den letzten Jahren führt Frederiksen auf ihr hartes Vorgehen in der Asyl- und Migrationspolitik zurück. In Dänemark müssen Asylbewerber in Sammelstellen auf den Ausgang ihres Verfahrens warten, und Neuankömmlinge müssen auch einen Teil ihres Schmucks und Bargelds abgeben, um ihren Aufenthalt zu finanzieren. Allerdings äußerte sich Frederiksen in seiner neuen Amtszeit im Sommerszenario nicht sehr konkret zum Thema Migration – kriminelle Ausländer sollten abgeschoben werden und Asylbewerber sollten auch in Drittstaaten einen Antrag stellen.
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Die Spannungen mit den USA sind eine außenpolitische Herausforderung. Trump strebt weiterhin nach Einfluss auf Grönland, dessen Außen- und Sicherheitspolitik von Dänemark diktiert wird. Im Januar erwartete das Imperium außerdem einen Angriff amerikanischer Streitkräfte und zündete Sprengstoff für Landebahnen und Blutvorräte auf der arktischen Insel. Matt Frederiksen erwies sich für Trump als „Eiserne Lady“, doch das Thema ist noch lange nicht erledigt. Janes Angelegenheit
