...
Skip to content

„Willkür und Diskriminierung“: Irans WM-Team darf nicht in den USA übernachten

    „Willkür und Diskriminierung“: Irans WM-Team darf nicht in den USA übernachten

    Mehdi Gayedi und seine iranischen Nationalmannschaftskollegen müssen sich während der Weltmeisterschaft auf erhebliche Reiseanforderungen einstellen. Foto: imago/Sebastian Frej

    „Willkür und Diskriminierung“: Irans WM-Team darf nicht in den USA übernachten

    Die iranische Fußballnationalmannschaft darf sich während der WM offenbar nur an Spieltagen in den USA aufhalten und muss sich auf enorme Reiseanforderungen einstellen. Nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko wurde der Delegation mitgeteilt, dass sie für ihre Spiele am selben Tag das US-Territorium betreten und verlassen müsse.

    „Wir können morgens einreisen und müssen am selben Tag abreisen“, sagte der iranische Botschafter in Mexiko, Abolfazl Passandideh. Alle drei Vorrundenspiele Irans finden in den USA statt, der Austragungsort liegt nahe der Grenze zwischen Tijuana und Mexiko.

    Iran: 15 Mitglieder der Delegation erhalten kein Visum

    Iranische Spieler haben bereits US-Visa erhalten. Wie das iranische Staatsfernsehen berichtete, wurde 15 Mitgliedern der Delegation das Visum verweigert. Nähere Angaben zu den Negativfällen und zur Identität der betroffenen Delegationsmitglieder liegen nicht vor.


    WochenMOPO – neu ab Freitag und Zeitungen gibt es überall!
    Diese Woche unter anderem mit diesen Themen:

    • Nach den Olympischen Spielen: Was die Hamburger jetzt vom Bürgermeister erwarten
    • Sündenbock blockieren: Warum Familienanwalt Costard im Rampenlicht steht
    • Öffentliche Besichtigung: In welchen Bars, Kneipen und Kneipen man die Fußballweltmeisterschaft verfolgen kann
    • Große Ergänzung zum Puzzle: Rätselspaß für die ganze Woche
    • 16 Seiten Sport: Für Blessin emotionaler HSV-Ausflug nach St. Pauli & Jatta
    • 28 Seiten Plan7: Konzerte und mehr im Schanzenzelt, Gastro-Comeback und Tipps für jeden Tag

    Die iranische Botschaft in der Türkei äußerte heftige Kritik und beklagte eine „willkürliche und diskriminierende Behandlung des iranischen Teams“. Es sei „auf die höchste Stufe gehoben worden“, hieß es in einer Erklärung. US-Botschafter Tom Barak schwärmte vom Umgang der US-Botschaft in Ankara mit der Angelegenheit.

    Der Iran ist am Wochenende in Mexiko angekommen

    Iran soll seine Spiele gegen Neuseeland (15. Juni) und Belgien (21. Juni) in Los Angeles, fast 230 Kilometer von Tijuana entfernt, austragen. Das dritte Gruppenspiel findet im über 2.000 Kilometer entfernten Seattle gegen Ägypten statt (27. Juni). Das iranische Gefolge reiste am Samstag nach Spanien, um von dort zu ihrem Hauptquartier in Mexiko zu reisen. Ursprünglich plante das Team sein Camp in Tucson, Arizona, doch dann wurde es verlegt.

    Sie könnten auch interessiert sein an: „Aus heiterem Himmel“: Schottland-Fans dürfen nicht zur Weltmeisterschaft reisen

    Die beiden Länder befinden sich im Krieg, seit die USA und Israel Ende Februar mit der Bombardierung des Iran begonnen haben. (sid/mp)

    Source link

    SEE ALSO  Wer wird die Nummer eins sein? Polin kündigt die Entscheidung im HSV -Torhüter an