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Formel-1-Teams feiern die schöne Steiermark, den Tourismus

    Formel-1-Teams feiern die schöne Steiermark, den Tourismus

    Es ist kostenlose Werbung, die von unschätzbarem Wert ist: Während der Formel 1 posten Fahrer und Teams unzählige Videos und Fotos von Murtle und Murau in den sozialen Medien. „Was Lewis über die Region gesagt hat, ist natürlich verrückt“, sagt Tourismus-Geschäftsführerin Isabella Penhap. Der Ferrari-Star witzelte in einem Video über Murtal: „Die Straße führt den Hügel hinauf in Richtung Wald. Es ist wirklich ein Ort, wo es grün und sauber ist. Die Luft ist so frisch, alles ist beeindruckend.“ Deshalb hat er für das Grand-Prix-Wochenende nur einen Wunsch. „Ich möchte mehr Zeit zum Wandern in den Bergen haben.“ Das Video hat fast 70.000 Likes erhalten.

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    Das Cadillac F1-Team hat einen echten Werbefilm für die Steiermark veröffentlicht. Zu sehen sind unter anderem das Stift St. Lambrecht und seine Stiftsgärten sowie Wälder, Wiesen und Bäche. Auch Audi schickt Bilder aus der Region in die ganze Welt, Williams schwärmt von Österreich: „Ist es der schönste Ort im Rennkalender?“

    Alle Zimmer ausgebucht

    „Wir merken bereits, dass wir immer häufiger als Urlaubsziel gefunden werden. Murtal als Ganzes engagiert sich immer mehr in der Formel 1, was uns natürlich sehr freut“, sagt Michael Renzmeier-Hausleitner, Tourismusvorstand. Auch in diesem Jahr sorgt der Grand Prix für volle Betten: Es gibt rund 50.000 und alle sind ausgebucht. Auch rund 40.000 Campingplätze sind fast belegt. Endgültige Zahlen liegen noch nicht vor, Tourismusexperten gehen aber von mindestens 130.000 reinen F1-Übernachtungen aus. „Der Eindruck ist, dass es dieses Jahr geschäftiger ist als 2025.“

    Spielberg kursiert ein Gerücht: „Orange Army“ soll dieses Jahr deutlich reduziert werden. Tourismusexperten können dies nicht bestätigen: „Die Meldedaten kommen bald und Schwankungen sind normal. Aber bei den Anfragen sehen wir keinen Rückgang mehr“, sagt Panhap. Die Niederländer und Deutschen dominieren nach wie vor die internationalen Gäste, während die Zahl der Italiener voraussichtlich zunehmen wird.

    Die Hitze auf der Strecke kommt auch dem Tourismus zugute: „Die Aussicht macht Lust auf die Berge. Wir haben dieses Jahr viele Anfragen, die Gäste wollen der Hitze entfliehen.“ Bergseen und Schwimmbäder sind gefragt und viele Fans nutzten den Freitagmorgen für eine gezielte Tour durch die Region.



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