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Gruppe K: Cristiano Ronaldo – Eine globale Marke, die Weltmeister werden will

    Gruppe K: Cristiano Ronaldo – Eine globale Marke, die Weltmeister werden will

    14. August 2002. Thomas Klestil war Bundespräsident der Republik Österreich, Wolfgang Schüssel war der dritte Bundeskanzler. Beide waren sehr besorgt. Das Adriatief verursachte katastrophale Überschwemmungen in der Steiermark sowie in Ober- und Niederösterreich. In Lissabon spielte Sporting in einem Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Inter Mailand. Beim 0:0 debütierte ein gewisser Cristiano Ronaldo im Alter von 17 Jahren, sechs Monaten und neun Tagen. Die Jugendmannschaften hatten bereits Talent gezeigt, und nun spielte der in Funchal geborene Spieler zum ersten Mal in einer schwächelnden Mannschaft.

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    23 Jahre und 313 Tage später erzielte Ronaldo im Alter von 41 Jahren einen 5:0-Sieg gegen Usbekistan. Damit war er der größte Doppeltorschütze in der Geschichte der Weltmeisterschaft. Er war der erste Spieler, der bei sechs aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften mindestens ein Tor erzielte. Mit seinem zehnten WM-Tor übertraf er die portugiesische Legende Eusebio. Ronaldo ist ein Rekordmann und ein Phänomen.

    In 230 Spielen für die portugiesische Nationalmannschaft erzielte er 145 Tore. Sein Streben nach dem Titel ist seit langem legendär, mit namhaften Vereinen wie Manchester United, Real Madrid und Juventus Turin. Ronaldo ist ein Fußball-Superstar und damit ein Vorbild für Millionen. Es wird die ganze Nation stolz machen, auch wenn einige kritische Stimmen nicht zum Schweigen gebracht werden.

    „Ich bin zurück“

    Sein Alter wird seit einiger Zeit häufig diskutiert. Im Eröffnungsspiel gegen die Demokratische Republik Kongo, das mit einem schlechten 1:1-Unentschieden endete, wurde er als zu alt und zu langsam beschrieben. Der ehemalige Weltfußballer Luis Figo meldete sich zu Wort und verteidigte Ronaldo: „Es ist klar, dass einige Spieler Cristiano Ronaldo offensichtlich nicht im Team haben wollen. Sagte Figo. Nach dem 5:0-Sieg gegen Usbekistan wurde er wieder zum Helden. „Ich bin zurück“, soll er nach dem Schlusspfiff auf dem Platz gerufen haben. Und die Freude seiner Teamkollegen zeigte, dass jeder ihn immer noch im Team haben wollte.

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    Ist Ronaldo jemals gegangen? Ja, denn mit seinem Umzug nach Saudi-Arabien verschwand er von der europäischen Bildfläche. Nein, wenn man sich seine Statistiken bei Al-Nasr ansieht. 102 Tore und 19 Assists in 107 Ligaspielen lassen keinen Raum für Diskussionen über seine Leistungen. CR7 ist eine globale Marke, die jetzt Weltmeister werden will. Die Gelegenheit ist da. Kolumbien kann am Sonntagabend (1.30 Uhr) in der Gruppe K gegen Portugal und Ronaldo zeigen, dass es bereit ist.

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