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Fußball-WM: Aus im Achtelfinale! Spanien lässt Österreich keine Chance

    Fußball-WM: Aus im Achtelfinale! Spanien lässt Österreich keine Chance

    Einen Urlaub wie diesen erlebt man in Österreich nicht oft. Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend bestritt die Nationalmannschaft ein K.-o.-Spiel bei der Weltmeisterschaft. Im Achtelfinale forderte die Mannschaft von Teamchef Ralph Rangnick Europameister Spanien heraus. Die Mannschaft und mit ihr das Land träumten von einem Wunder. Ein Traum, der leider nicht in Erfüllung ging. Der Favorit gewinnt mit 3:0 und kann weiterhin von einem WM-Titel träumen.

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    Zu Beginn der Partie vertraute Rangnik auf die „argentinische Formation“, die bereits Lionel Messi und Co. herausgefordert hatte, und sorgte zumindest bis zur letzten Minute für ein enges Spiel. Damit ersetzte Kevin Denso Philipp Leinhart in der Innenverteidigung, Konrad Lemmer kehrte für den verletzten Philipp Mwane auf die Linksverteidigerposition zurück, Paul Wenner kam in die Zehn und Michael Gregorits griff für Marko Arnautovic an.

    Keine Chance auf einen Treffer

    Es war von Anfang an klar, dass Spanien, nachdem es die Krone Europas erobert hatte, dieses Mal in seinem Streben nach globaler Vorherrschaft nicht völlig unvernünftig war. Von Beginn an kontrollierten die Iberer mit ihrem Ballbesitzfußball das Geschehen, spielten jedoch zunächst nicht besonders zielstrebig auf das ÖFB-Tor zu. In dieser Phase gelang es Rot-Weiß-Rot, sich zu befreien und eigene Angriffe zu starten. In der 18. Minute geriet Gregorić bei einer Flanke von Marcel Sabitzer etwas zu kurz.

    Während der Getränkepause merkte Spanien offenbar, dass es sich etwas mehr auf das Endtor konzentrieren musste und fast jede Minute Chancen hatte. Österreich hatte in der 30. Minute Glück. Der Treffer von Mark Cucurella wurde nach einem Foul von Pau Cubarsi an Alexander Schlager mit 1:0 nicht anerkannt. Anschließend parierte der ÖFB-Torwart gegen Lamin Yamal (33.) und Mikael Oyerzabal (34.). Doch in der 36. Minute klingelte es. Einen Schuss von Oyarzabal (36.) konnten die Salzburger nach guter Vorarbeit von Cucurella auf der linken Seite machtlos kontern. In der Nachspielzeit tippte Schlager den Freistoß von Alex Baena über die Latte und köpfte den Nachschuss von Yamal ins Tor. Spanien hätte zur Pause mehr als 1:0 führen können.

    Rangnik reagierte zur Pause und brachte Carne Chukwuemeka und Florian Grilitz für Xaver Slager und Nicolas Seewald im zentralen Mittelfeld. Nach rund einer Stunde setzte der Teamchef alles auf eine Karte und warf Arnautovic und Sasa Kalajdzic ins Spiel. Hatte nach Einwechselung von Kalajdzic eine Kopfballchance. An diesem Punkt schöpfte Österreich wieder Hoffnung.

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    Dies wurde jedoch in der 66. Minute zunichte gemacht, als die Spanier mit 2:0 in Führung gingen. Die Iberer erlangten die Kontrolle über das Geschehen zurück. Baena ging von links in die Mitte, traf Pedro Porro, der zur frühen Entscheidung köpfte. Aus spanischer Sicht war es eine Demonstration, aus österreichischer Sicht war es ein Kampf bis zum Ende. Die ÖFB-Auswahl verließ das Spiel trotzdem und ging das Risiko nicht ein. Was sollte sie sonst noch tun?

    Zunächst erzielte Carney Chukwuemeka in der 80. Minute einen Steilpass, dann versuchte Stefan Poch in der 83. Minute einen Kopfball. Aber Spanien nutzte sein Pulver nicht vollständig aus. In der 85. Minute hätte Yamal beinahe das 3:0 erzielt, doch David Alaba parierte auf der Linie. Der Treffer fiel schließlich in der 89. Minute, wobei Oyerzabal Schlager zum zweiten Mal an diesem Tag keine Chance ließ. Österreich muss nun mit der Erkenntnis nach Hause gehen, dass einer der größten Nationen im Weltfußball viel fehlt.

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