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Aufruhr um verurteilten Amateurfußballer Hamburg: Der nächste Verein tritt nicht an

    Aufruhr um verurteilten Amateurfußballer Hamburg: Der nächste Verein tritt nicht an

    Teams aus der Regionalliga Hamburg wollen nicht gegen den DSC Hanseat spielen. Sein Trainer startet nun einen Gegenangriff.

    Eine Neuentwicklung für den Hamburger Regionalligisten DSC Hanseat. Nachdem der SV Uhlenhorst-Adler und der TSC Wellingsbüttel ihre Spiele gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Hamburg, Gruppe 2, nicht bestritten haben, hat auch der SC Alstertal/Langenhorn am vergangenen Freitagabend nicht gespielt. Fon ist ein DSC-Spieler, der zweimal in Finnland gespielt hat wurde wegen eines Sexualverbrechens verurteilt. Das Urteil ist noch immer nicht rechtskräftig und der Fußballer bestreitet den Vorwurf.

    Dazu hat sich Hanseat-Trainer Ercan Kurt nun in einem ausführlichen Statement geäußert. „Leider haben wir erfahren, dass unser für diese Woche vorgesehener Gegner nicht spielen wird. In diesem Zusammenhang möchten wir einige Dinge klarstellen“, begann er seinen Brief.

    Kurt berichtete von einem Besuch des betroffenen Spielers beim Hamburger Fußball-Verband: „Aufgrund des uns mitgeteilten Ergebnisses sah der Verband keinen Anlass, den Spieler vom Spiel auszuschließen oder zu verbieten. Ob die einzelnen Vereine diese Entscheidung persönlich begrüßen oder nicht, die Entscheidung des zuständigen Verbandes ist zu respektieren.“

    Kreisliga-Boykottaufrufe gegen DSC Hanseat?

    Trainer des DSC Hanseat erhebt nach Nichterscheinen Vorwurf: Einzelne Vereine sollen gezielt Kontakt zu anderen Mannschaften aufgenommen haben, um einen gemeinsamen Boykott gegen seinen Verein zu organisieren. Auch der jüngste Gegner SC Alstertal/Langenhorn Nach DSK-Informationen soll er unter Druck gesetzt worden sein.

    Kurt: „Wenn sich diese Informationen bestätigen, halten wir ein solches Vorgehen für zutiefst unsportlich und unvereinbar mit den Grundwerten des Amateurfußballs. Der organisierte Fußball hat klare Regeln, Vorschriften und verantwortungsbewusste Entscheidungsträger. Wer an offiziellen Spielen teilnimmt und wer spielberechtigt ist, wird nicht durch persönliche Meinungen oder den Druck einzelner Vereine entschieden.“

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    Zwangsläufig Testspiele statt Pflichtspiele

    Mittlerweile freut er sich über den Zuspruch einiger anderer Vereine, von denen einige ebenfalls angeboten haben, Kontrollspiele zu spielen. Für diesen Montagabend ist auf fussball.de ein Testspiel gegen den ETSV hinterlegt.

    DSC-Trainer Kurt sagte abschließend: „Der Hamburger Amateurfußball besteht aus vielen Vereinen, unterschiedlichen Bereichen und Menschen unterschiedlicher Herkunft. Er darf nicht zum Schauplatz persönlicher Konflikte oder gezielter Ausgrenzung werden. Sportliche Entscheidungen gehören auf den Fußballplatz. Über die Einhaltung der Regeln entscheiden die zuständigen Gremien – nicht die einzelnen Vereine.“

    Für den DSC Hanseat steht am kommenden Sonntag ein Heimspiel gegen den TSV Sasel II in der Bezirksliga auf dem Programm. wird das passieren (mp)

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