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Ausgleichsstreit: DEB-Team verärgert über Schiedsrichter-Entscheidung

    Ausgleichsstreit: DEB-Team verärgert über Schiedsrichter-Entscheidung

    Unzufriedenheit im DEB-Team: Moritz Seider diskutiert mit den Schiedsrichtern. Foto: IMAGO/Beautiful Sports International

    Ausgleichsstreit: DEB-Team verärgert über Schiedsrichter-Entscheidung

    Ein spätes 3:3-Unentschieden gegen die USA bereitete der deutschen Eishockeymannschaft viele Probleme. NHL-Torwart Philipp Grubauer sprach nach dem 3:4-Elfmeterschießen gegen den Weltmeister von einer „klaren Fehlentscheidung“. Der Torwart wunderte sich, warum Bundestrainer Harold Kreis das Tor nicht mit der sogenannten Challenge überprüfte.

    „Der Schiedsrichter meinte, dass eine solche Aktion nicht zu beanstanden sei“, begründete der Trainer seine Entscheidung, es nicht zu tun. Der 67-Jährige wird normalerweise von Videoanalysten darauf hingewiesen, wann er herausfordern will. Frederik Tiefels von National bat den Schiedsrichter auf dem Eis um eine Herausforderung. „Der Puck war die ganze Zeit locker“, erklärte der Schiedsrichter.

    Kreis kritisierte den fehlenden Pfiff bei der Eishockey-WM

    Beim Stand von 3:2 für Deutschland schien Grubauer tatsächlich eine Hand am Puck zu haben. Die Amerikaner machten weiter Druck, bis das Tor klar in Sicht war und Tommy Novak zum 3:3 traf. „Niemand hat verstanden, warum er nicht gepfiffen hat“, beklagte sich Crais. Der Bundestrainer musste das fehlende Signal nicht überprüfen. Daher waren auf den Bildern keine Schäden am Torwart erkennbar. Aber vielleicht war Kreis auch risikoscheu.

    Wenn eine Trainerherausforderung über Videobilder erfolgreich war, wurde das Ziel zurückgegeben. Kann die Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Eis nicht eindeutig durch Videobilder widerlegt werden, wird das Tor nicht anerkannt und die deutsche Mannschaft muss als Strafe mit einem Spieler unter zwei Minuten spielen.
    Auswirkungen einer gescheiterten Herausforderung.

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    „Das darf man nicht ignorieren“, sagte Kreis. Die bisherige Überlegenheit des Deutschen Eishockey-Bundes war eindeutig eine seiner Schwächen in diesem Turnier. Eine Zwei-Minuten-Strafe kurz vor Schluss für ein verlorenes Duell würde die Wahrscheinlichkeit einer Niederlage deutlich erhöhen. Die deutsche Mannschaft kämpft um mindestens einen Punkt und hat noch Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale.
    Zum Auftakt der WM gegen Finnland (1:3) verzichtete Kreis auf den ersten Gegentreffer. Auch dort wurde Grubauer vom Rivalen behindert. (dpa/force)

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