Skip to content

Der HC Hamburg ist nach einer starken ersten Halbzeit in Kiel zusammengebrochen – Sorgen um Kapitän Koffler

    Der HC Hamburg ist nach einer starken ersten Halbzeit in Kiel zusammengebrochen – Sorgen um Kapitän Koffler

    Der HC Hamburg verlor gegen den THW Kiel. Sorgen um Elias Koffler. Der Kapitän verletzte sich beim Aufwärmen.

    Auch der Handballverein Hamburg verlor sein zweites Gastspiel des Marathons. Beim THW Kiel unterlagen die Hamburger nach einer sehr guten ersten Halbzeit deutlich mit 19:26 (11:11). Schon vor dem Start folgte ein Schock. In den kommenden Wochen muss der HCH noch zwei Mal auswärts spielen, dann aber mit besseren Siegchancen in Bietigheim und im BHC.

    Tatsächlich standen die Vorzeichen für den HC Hamburg nicht gut. Die erste schlechte Nachricht kam während des Aufwärmens, als Kapitän Elias Koffler aussteigen musste und zu Beginn des Spiels in langer Kleidung auf derselben Bank saß. Bereits beim letzten Training klagte er über Rückenschmerzen. Er wollte es versuchen, aber es war nicht möglich, es zu benutzen.

    HCH geht mit dem siebten Feldspieler ins Spiel

    Zu Beginn des Spiels sah es kurz so aus, als könnten Kofflers Teamkollegen den Schock des Tages gegen diesen Gegner nicht überwinden. Kiel ging schnell mit 3:1 in Führung. Nach knapp fünf Minuten nahm Trainer Torsten Jansen eine Auswechslung vor und schickte einen weiteren Feldspieler in den Angriff auf Torwart Robin Haug. Die Nummer muss abbezahlt werden.

    Denn Jansens Team glich den frühen Rückstand nicht nur schnell aus (3:3, 9.), sondern machte den Gastgebern fortan das Leben schwer – trotz einiger eigener technischer Fouls im Ballbesitz. Nach zehn Minuten ging der HCH erstmals in Führung (4:3) und blieb fortan stets bei einem Tor Vorsprung. Die Hamburger vergaben mehrere Chancen und zogen sogar mit zwei Toren in Führung.

    SEE ALSO  Robert Browdy: Dieser Mann macht Wladimir Putin Angst

    Halbzeitlob von Jorgensen

    Mittlerweile blieb Kiel sogar mehr als fünf Minuten ohne eigenes Tor. „Wir sind mit der Abwehr sehr zufrieden“, lobte Nikolaj Jorgensen zur Halbzeit am Dyn-Mikrofon. Am Ende hieß es zur Pause 11:11 gegen den großen Favoriten. Auch auf der Bank feuerte Koffler weiter an.

    Nach der Pause zeigte Kiel eine Verbesserung, machte fast keine eigenen Fehler und steigerte seine Punkteausbeute vor allem am Ende leicht. Die Folge war die erste Kieler Führung seit der Anfangsphase und dann der erste große Rückstand, als die Gastgeber nach einigen technischen Fehlern des HCH endlich auf vier Tore herankamen (38.).

    Köster heizt Kiel ein

    Vor allem Nationalspieler Julian Koester machte ordentlich Druck. Da auch die Kieler Defensive den Einsatz deutlich steigerte, erholten sich die schwächelnden Hamburger von dieser Phase nicht mehr und gerieten fortan in Rückstand. Nach 47 Minuten hatte HCH mehr technische Fouls (17) als Tore (16). Das blieb bis zum Ende des Spiels so. Insgesamt waren es 22. „Wir müssen das stoppen“, sagte Dominique Axman. In der zweiten Halbzeit erzielten Jorgensen und Co. lediglich acht eigene Tore. Immer wieder hielt HCH am starken Kieler Block fest.

    Der Knackpunkt sei der Beginn des zweiten Durchgangs gewesen, sagte Axman am Dyn-Mic: „Wir haben zwei, drei Freiwürfe verpasst und den Kopf verloren. Kiel hat das hart bestraft.“ Als Grund nannte Axman auch Personalmangel und zeigte sich insbesondere über den Abgang von Kofler vor dem Anpfiff beunruhigt. „Irgendwann wird es in der Aufstellung etwas eng werden“, sagte Axman, der wie seine Kollegen nun die Daumen drücken wird, dass Koffler weg ist.

    SEE ALSO  Interview-Boykott: Darts-Profi Schindler ignoriert TV-Sender „ausdrücklich“.

    Torre HC Hamburg: FB Andersen 5, Beyer 4/1, Hovde 4, Jorgensen 3/1, Norlik 2, Hadzic 1

    Source link