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„Dumme Entscheidung!“ Ein umstrittener VAR-Eingriff kostete St. Pauli den Sieg

    „Dumme Entscheidung!“ Ein umstrittener VAR-Eingriff kostete St. Pauli den Sieg

    In dieser Szene soll Carol Metz den Kölner Kaminski gefoult haben. Im Anschluss war St. Pauli sehr verärgert über die Elfmeter-Entscheidung. Foto: picture Alliance/dpa/Christian Charisius

    „Dumme Entscheidung!“ Ein umstrittener VAR-Eingriff kostete St. Pauli den Sieg

    Es war definitiv zu viel zum Sterben, aber reichte es zum Leben? Im wichtigen Heimspiel gegen den 1. FC Köln konnte der FC St. Pauli vor 29.546 Fans am ausverkauften Millerntor ein 1:1 (0:0)-Unentschieden nicht überwinden. „Wir haben phasenweise ein wirklich gutes Spiel gemacht und die drei Punkte verdient“, sagte Trainer Alexander Blessin. Aber jetzt haben wir nur noch einen – und dann war da noch der Ärger über eine äußerst wichtige Schiedsrichterentscheidung.

    „Ein Sieg“, sagte Blessin, „wäre extrem wichtig.“ Immerhin ist der Rückstand auf den 17. VfL Wolfsburg auf den direkten Abstieg auf fünf Punkte angewachsen, die Rettung in Form von Werder Bremen mit zwei Punkten Vorsprung vor den verbleibenden Spielen. „Natürlich sind wir enttäuscht, denn wir hätten mehr verdient“, sagte Hauke ​​Wahl. „Und wir haben noch vier Spiele. Da müssen wir die gleiche Leistung erbringen wie gegen Köln. Das wird extrem wichtig sein.“

    Viel Pyrotechnik am Millerntor

    Da war tatsächlich was los, schon in der ersten Runde! Der Redner im St. Pauli-Stadion konnte kaum zu Atem kommen, da er in der ersten halben Stunde ständig gefordert wurde. Aber leider nur, um die Auswärtsmannschaft, aber auch die heimischen Fans daran zu erinnern, dass heute Abend am Millerntor leider Pyrotechnik verboten war. Fußballerisch war jedoch Schmalhans der Erste in der Küche.

    Andreas Huntonji von St. Pauli im Spiel gegen Köln

    St. Pauli lässt große Chancen zur Führung aus

    Viele hohe Bälle segelten von A nach B und zurück, Kombinationen waren rar gesät. Auf Seiten der Gäste gab es sie überhaupt nicht; St. Pauli hatte immerhin ab und zu lichte Momente. So ging in der zehnten Minute eine Ecke von Danel Sinani über den Kopf von Tomoya Ando zu Andreas Huntonji, der nur zu überrascht war, als er frei vor dem Tor stand. Huntonji war es auch, der nach einer Flanke von Lars Ritska den besten Spielzug der ersten Halbzeit abschloss, doch Kölns Torhüter Marvin Schwebe hielt den Fuß knapp daneben (33.). Und erneut gelang es Ritska zwei Minuten später nicht, eine tolle Flanke von Jackson Irvine zu klären. „Wir haben sehr gut verteidigt und hätten in Führung gehen können“, fasste Alexander Blessin die erste Halbzeit zusammen.

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    Das erlösende 1:0 kam dann doch, auch wenn es einige Zeit dauerte. Zuvor scheiterte der Kopfball von Tomoya Ando knapp an der Linie von Marius Bülter (57.), Sekunden später stürzte sich ein Kölner auf einen Abschluss von Matias Pereira Lage. Den Kopfball von Karol Metz nach einer Ecke von Sinani und einer Vorlage von Hauke ​​Wahl konnte jedoch keiner der Gäste verhindern (69.). Das erste Tor des Esten in Braun-Weiß, und dann so wichtig.

    „Blöde Elfmeter-Entscheidung“ gegen St. Pauli

    Aber es war nicht genug. „Wenn es diese blöde Strafe-Entscheidung nicht gegeben hätte, hätten wir 1:0 gewonnen“, war Wall überzeugt und ärgerte sich: „Es war mal wieder eine Kleinigkeit, die das Spiel in unserer ungünstigen Position beeinträchtigt hat.“ Bei der Kleinigkeit handelte es sich um ein Foul, das Schiedsrichter Dr. Matthias Jollenbeck nach Intervention des VAR auf Strafe entschied. Foul von Carroll Metz an Yakov Kaminski. Aber war es wirklich einer?

    Im Fernsehinterview gab Blessin vor Ort zu, dass das Foul unbestritten und der Strafstoß daher verständlich sei. Später auf der Pressekonferenz korrigierte er seine Meinung jedoch offenbar. „Kaminsky spielt bei den Mets mit der Wade voran“, erklärte der 52-Jährige und richtete seine Anschuldigungen nicht an Johlenbeck und seine Mitarbeiter vor Ort, die er sogar ausdrücklich lobte. Aber der Videoassistent sollte so etwas sehen. Am Freitagabend hieß er Christian Dingert. Der Mann, der im Champions-League-Spiel zwischen dem FC Barcelona und Atlético Madrid einen sauberen Elfmeter mit der Hand verschoss und von Hansi Flick heftig kritisiert wurde.

    Ein später Elfmeter kostete St. Pauli Punkte

    Das alles hat St. Pauli natürlich im Handumdrehen geholfen. Luka Waldschmid setzte per Elfmeter souverän den Endstand um (86.), der bis dahin unerprobte Nikola Vasil war machtlos. „Kleine Details haben das Spiel entschieden“, sagte der Torwart, der zuvor nur einmal vor dem Elfmeter Probleme hatte, als Saeed El Malla die Latte traf (54.). „Natürlich fühlt es sich an, als hätte man zwei Punkte verloren, wenn man so spät so ein Gegentor kassiert.“ Aber wir haben als Team gespielt. Und wir müssen es als das nehmen, was es ist.

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