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„Einfach unnötig“: DFB-Boss Rettig wehrt Hoeneß wegen Nagelsmann ab

    „Einfach unnötig“: DFB-Boss Rettig wehrt Hoeneß wegen Nagelsmann ab

    Andreas Rettig hält die Behauptungen von Uli Höhnes für „einfach unnötig“. Foto: IMAGO / Nico Herbertz

    „Einfach unnötig“: DFB-Boss Rettig wehrt Hoeneß wegen Nagelsmann ab

    DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen die zuletzt zunehmend harsche Kritik insbesondere von Uli Hoeneß in Schutz genommen. Rettig sagte, er sei „erstaunt“ über eine Veranstaltung des Ortsvereins „Düsseldorfer Jonges“ am Dienstagabend und halte die Übergriffe für „einfach unnötig“.

    Mit Blick auf Hoeneß, den Ehrenpräsidenten des FC Bayern, betonte Rettig: „Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendjemand vom DFB Herrn Hoeneß gebeten hätte, Herrn Nagelsmann eine vorläufige Bescheinigung auszustellen. Ich kenne auch nicht die Motivation, die ihn jetzt antreibt.“ Rettig weiter: „Unser Trainer ist nicht so schlecht, wie manche sagen.“

    Rettig weist Hoeneß‘ Vorwürfe gegen Nagelsmann zurück

    Punkt für Punkt geht Rettig mit einem „Spickzettel“ auf die Kritik ein. Er könne nicht nachvollziehen, dass Nagelsmann nach einem Gespräch mit Hoeneß „leicht beleidigt“ reagierte, wie der Bayern-Boss berichtete. „In den zweieinhalb Jahren“ seiner DFB-Amtszeit „hat er sich kein einziges Mal beleidigt gefühlt, selbst als es für uns schief ging“, sagte Rettig und fügte mit Blick auf Hoeneß leichtfertig hinzu: „Manchmal kommt es auch darauf an, wer der Absender ist.“

    Als Antwort auf die Kritik, dass die Nationalmannschaft einen Monat vor Beginn der Weltmeisterschaft immer noch nicht gut trainiert sei, rechnete Rettig vor, wie viele Spieler in den letzten sechs Länderspielen verletzt worden seien: „Immer mindestens acht, in der Spitze bis zu zehn.“ Das kann man dem Trainer nicht vorwerfen.

    Er wies auch darauf hin, dass Hoeneß‘ Bayern 25 Millionen Euro für Nagelsmann gezahlt habe und ihn nach seiner Entlassung gerne zurückholen würde. „Dafür muss es einen Grund geben.“ Auf jeden Fall schlug Nagelsmann in seiner Münchner Zeit zweimal Paris Saint-Germain, an dem die Bayern zuletzt in der Champions League scheiterten.

    Rettig ist „sehr besorgt“ über die Ticketpreise für die WM

    Auch die FIFA stellte Rettig zur Rede. Er nannte die hohen Eintrittspreise für die Weltmeisterschaft „eine weitere Form der Gentrifizierung. Wenn man solche Probleme auf dem freien Markt belässt, passiert genau das.“ Gemeinsam mit seiner Frau überlege er derzeit, „ob unsere Haushaltslage das zulässt“, scherzte er, „das macht mir große Sorgen, das ist keine gute Entwicklung.“ (sid/tb)

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