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Eishockey-WM: Der Zapfhahn steht offen: „Heute trinke ich auf jeden Fall Bier!“

    Eishockey-WM: Der Zapfhahn steht offen: „Heute trinke ich auf jeden Fall Bier!“

    „Ich weiß nichts“, sagte Teamchef Roger Bader und machte sich auf den Weg. Mit den Händen in den Taschen, ruhig, aber mit einem verschmitzten Lächeln. Diese kryptische Antwort hing natürlich mit der Frage zusammen, ob nicht nur er zur Feier des Tages ein Glas Bier trinken würde („Das mache ich immer, wenn wir den Klassenerhalt schaffen“), sondern ob die Spieler das auch könnten.

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    Nach zwei WM-Spielen in Zürich bleibt Österreich in der Gruppe und besiegte nach einem 5:2-Sieg gegen Großbritannien auch den anderen Rivalen Ungarn mit 4:2. Es war ein weiteres wackeliges Spiel. Eines, bei dem Vincenzo Rohrer das erste Powerplay zum 1:0 nutzte und Istvan Sofron nach der naiven Hereingabe von Maxi Rebernig gegen den Ungarn ebenfalls in Überzahl ausglich (12.). Danach wurde es hässlich. Zumindest für Beobachter, die keinen Leckerbissen sahen, machte Österreich auch drei Powerplays im Mitteldrittel fast wirkungslos, bekam aber auch im Schlussabschnitt das nötige Glück: Dominik Zwerger schickte die Scheibe in Überzahl in die kurze Flankenecke (47.), Thimo Nickels Schlagschuss verwandelte später Roo zum 4:0-Rückstand Ungarns. 3-1. Mit doppeltem Vorsprung (Thäler und Bieber schauten zu) kamen die Magyars noch einmal nah dran und kamen schließlich 3:3 ohne Torwart aus.

    Es funktionierte nicht, stattdessen beendete der Nickel das Spiel endgültig. „Atemberaubend, ein unglaubliches Gefühl“, schwärmte er – vielleicht sogar über sein schönstes „hässliches Tor“: „Wenn es ihm vom Hintern springt, dann soll das so sein. Am Ende des Tages ist es mir egal!“ Thaler gab zu: „Wenn man da auf der Strafbank sitzt, geht der Puls ganz schön in die Höhe.“ Jetzt können wir zumindest wieder davon träumen, dass Lettland am Dienstag zumindest ein schlagbarer Gegner gegen den aktuellen Spitzenreiter der Gruppe A sein wird. „Wir haben uns intern ein Ziel nach dem anderen gesetzt“, sagte Nickle.

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    Ein Meilenstein für Kapitän Peter Schneider

    Montags hat die Mannschaft frei, was für die Regeneration wichtig ist. Einige, wie Peter Schneider, sind krank; Auch das linke Bein von Vincenzo Rohrer ist bandagiert. Doch Kapitän Sneijder hat dennoch etwas zu feiern: Mit 36 ​​Punkten ist er nun Österreichs erfolgreichster Scorer auf A-Weltcupniveau, vor Dieter Kalt (34).

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