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„Es ist eine Tragödie“: Die Absage dieser Para-EM hat Konsequenzen

    „Es ist eine Tragödie“: Die Absage dieser Para-EM hat Konsequenzen

    Paralympicssieger Markus Rehm muss in diesem Jahr auf ein großes Turnier verzichten: Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2026 werden abgesagt. Foto: imago/Beautiful sports

    „Es ist eine Tragödie“: Die Absage dieser Para-EM hat Konsequenzen

    Im Jahr 2026 wird es keine Leichtathletik-Europameisterschaften geben. Der Weltverband der Leichtathletikverbände hat seine Suche nach einem Veranstalter erfolglos beendet. Für die deutschen Leichtathleten, angeführt von den Paralympicssiegern Markus Rehm und Johannes Flores, verlief die Saison ohne Großereignis.

    „Es ist eine Tragödie, dass unsere Sportler das Jahr ohne großen Fokus verbringen müssen“, sagte Lucas Niedenzu, stellvertretender Sportdirektor beim Deutschen Behindertensportverband (DBS): „Es fehlt der internationale Leistungsvergleich mit den besten Sportlern Europas. Daher ist die gesamte Jahresplanung nicht mehr gültig und muss neu ausgerichtet werden.“

    Die Sommerparalympics sind noch zwei Jahre entfernt

    Da die Sommerspiele in Los Angeles noch zwei Jahre entfernt sind, bedeutet das für die Athleten, „in dieser Saison weiterhin intensiv und konzentriert zu trainieren, ohne ein Ziel vor Augen. Das ist eine motivierende Herausforderung, die wir jetzt annehmen werden“, sagte Nidentsu.

    Bundestrainerin Marion Peters beklagte neben der fehlenden Ortslage auch die fehlende Sichtbarkeit. „Dass es in diesem Jahr keine Europameisterschaft geben wird, ist für uns ein großer Nachteil, weil wir dadurch kaum weiterkommen können“, sagte Peters. „Athleten haben keine Möglichkeit, sich im Sport zu beweisen. Insbesondere wollten wir den talentierten Nachwuchs bei der Europameisterschaft auf der großen Bühne präsentieren und ihm den nächsten Schritt auf dem Weg zu den Paralympics ermöglichen.“

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    Das nächste große Ereignis ist die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. In der usbekischen Hauptstadt Taschkent (18.-27. Juni 2027) wurde bereits ein Gastgeber gefunden. Zum ersten Mal findet die größte Einzelveranstaltung im Parasport in Zentralasien statt. (sid/mp)

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