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„Ich sehe meinen Teamkollegen öfter als meine Freundin“

    „Ich sehe meinen Teamkollegen öfter als meine Freundin“

    Der „Bulle“ erwachte beim heutigen DTM-Trainingstag auf dem Red Bull Ring. Kein Wunder, denn am 25. April startet die neue Staffel. Die Piloten wirkten äußerst entspannt und hatten den ein oder anderen lockeren Spruch auf den Lippen. Einer, der das Gefühl eines Sieges vor heimischem Publikum in der Steiermark kennt, ist Thomas Preining (Porsche), und der Oberösterreicher weiß auch, wie man sich zum DTM-Meister krönt. Er wird sicherlich versuchen, das, was der mittlerweile 27-Jährige im Jahr 2023 erreicht hat, auf spektakuläre Weise zu wiederholen. Mit dem Schweizer Ricardo Feller an seiner Seite versteht sich Prining sehr gut („Kommunikation und Teamwork sind gut“), aber: „Ich sehe ihn öfter als meine Freundin. Ist das gut?“

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    „Aber es gibt keine Garantie, was die letzte Saison bringen wird“

    Lucas Auer, der dieses Jahr die charmant geschnittene „Racing Shoebox“ (das ikonische blaue Design mit den drei Streifen von Adidas) trägt, musste in der vergangenen Saison in einem hochdramatischen Finish in der letzten Kurve den DTM-Titel entgehen lassen. Am Ende lag Kufsteiner nur vier Punkte hinter dem erstmaligen Meister Ayhankan Güven. „Das Auto fühlt sich wirklich gut an, jetzt werden wir dafür sorgen, dass wir schnell sind“, erklärte der 31-Jährige, der 2025 in Spielberg sein DTM-Podiumsdebüt feiern wird. „Ich bin immer noch voll motiviert, habe mich im Winter gut vorbereitet und auch andere Dinge verbessert. Aber es gibt keine Garantie, was in der letzten Saison passieren wird“, sagt sein Batters-Chef Cap Auer.

    Vor seinem Heimspiel in der Steiermark wird Gerhard Bergers Neffe gemeinsam mit Formel-1-Superstar Max Verstappen im Mercedes-AMG GT3 Evo die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (Langstreckenserie) starten. „Eigentlich sitze ich in einem Rennauto, aber das ist die beste Vorbereitung. Bei mir läuft es reibungslos.“

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    „Derzeit ist Zeit unser größter limitierender Faktor“

    Es ist auch ein Schlüsselwort für die nächste Person. Zurück im DTM-Grasser-Racing-Team von Chef Gottfried Grasser ist der Wiener Mirco Bortolotti in einem brandneuen Lamborghini Temerario. „Das Team hat alle Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein“, versichert der DTM-Champion von 2024. Doch der 36-Jährige macht keinen Hehl daraus: „Wir werden noch einiges an Entwicklungsarbeit am neuen Auto brauchen. Momentan ist die Zeit unser größter limitierender Faktor. Wenn es schnell geht, wird alles möglich sein. Was ich bisher sagen kann, ist sehr verlässlich. Was tatsächlich möglich ist, lässt sich derzeit nicht beantworten. Wir werden uns nicht erst am Anfang engagieren.“

    Insgesamt sind in der DTM 21 Autos von acht verschiedenen Herstellern am Start, eine noch kleinere „Unbekannte“ dürften die neuen Pirelli-Reifen sein. Die Frage ist also: Wer versteht Reifen schneller? Autofahrer sprechen von der „wahrscheinlich größten Herausforderung“.

    Neben sportlichen Veranstaltungen lässt auch das Rahmenprogramm am Spielberg keine Wünsche offen. Für musikalische Stimmung ist gesorgt – „Dick Brave“ alias Sasha heizt den DTM-Fans so richtig ein. Neben Europas größtem mobilen Bällebad und Actionparcours bietet die Fanzone neue Attraktionen.

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