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Louis Fagerl: wurde der jüngste Europameister aller Zeiten „Steer“.

    Louis Fagerl: wurde der jüngste Europameister aller Zeiten „Steer“.

    Luis Fegaral ist erst zwölf Jahre alt und doch bereits Europameister in der U15-Kategorie. Gondomar (POR), das Ausnahmetalent, gewann zusammen mit seinem spanischen Partner Ladimir Mayorov die Goldmedaille im Doppel. Fegerl, der Sohn der beiden ehemaligen österreichischen Nationalspieler Stefan Fegerl und Li Qiangbing, wird erst im August 13 Jahre alt und kann somit noch zwei Jahre in der U15-Kategorie antreten. In der kommenden Saison wechselt der Youngster in die erste Bundesliga auf Vereinsebene – und zwar nach Kapfenberg. In der vergangenen Saison spielte Fagerl für die Steirer in der zweiten Bundesliga und schaffte trotz seines jungen Alters auf Anhieb den Sprung in die Top Ten der Einzelwertung. „Mit Wolfgang Heimrath haben wir schon lange ein sehr gutes Verhältnis, er war schon in meiner Jugend ein Förderer“, sagt Stefan Fegerl. Deshalb entschloss sich die Tischtennisfamilie, ihren Sohn zum KSV im Mürztal zu schicken. „Wolfgang führt den Verein mit Leidenschaft und wir glauben, dass Louis auch dort ganz vorne dabei sein kann.“

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    Pratibha ist derzeit in Peking – die Familie von Mutter Li Qianbing wird sie bis Ende August besuchen. Urlaub für Junioren nach U15-EM-Titel? Papa Stefan lacht: „Gut. Ein paar Tage, aber dann trainiert er wieder.“ Das heißt, in einem professionellen Team in Peking. „Mein Schwiegervater Li Xiaodong ist als Tischtennistrainer in China so bekannt wie Hans Krenkel oder Tony Polster hier im Fußball. Deshalb hat Louis die Möglichkeit, bei den Profis zu trainieren.“ Der jüngste U15-Europameister aller Zeiten, Luis Fegerl, der im August erst 13 Jahre alt wird, möchte sein Spiel durch das Training mit Weltklasse-Athleten weiter verbessern. „Dort trainiert er mit seinen – hoffentlich – zukünftigen Konkurrenten“, sagt Stefan Fegerl, selbst Europameister von 2015. In China trainieren sie in Louis‘ Alter bereits sechs bis sieben Stunden am Tag. Bei uns sind es zwei Stunden, du hast nicht die gleichen Chancen wie Asia.“ Väter, Mütter erfolgreicher Ex-Spieler. Vergleicht man sich zwangsläufig mit seinem Sohn? Stefan Fegerl sagt: „Nein, das geht auch nicht.“ Ich habe erst mit 14 richtig angefangen, Tischtennis zu spielen.“ „Aber ich denke, wenn ich 12 Jahre alt wäre und gegen den 12-jährigen Lewis spielen würde, würde er mir acht oder neun Punkte geben.“

    Neben dem Wechsel nach Kapfenberg, wo er für die „Großen“ spielt, steigt Luis Fagerl in der WTT-Serie in die Kategorien U17 und U19 auf, obwohl er U13 und U15 spielen kann. Stefan Fegerl erklärt warum: „Er hat in seiner Altersklasse das Maximum erreicht und kann sich in der Weltrangliste nicht mehr verbessern, also muss er es in der U17 und U19 versuchen.“ Und dann? „Dann wäre es super, wenn er auch einzeln um eine EM-Medaille mitspielen würde.“

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