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Mai März: Roter Tag des Kampfes im Zeichen der Versöhnung

    Mai März: Roter Tag des Kampfes im Zeichen der Versöhnung

    Das sind nur einige Highlights des Countdowns. So saß beispielsweise der steirische Gewerkschafter Joseph „Beppo“ Muchitsch am Steuer des vorderen Kippers, mit dem er den Zug der Bau- und Holzgewerkschaften zum Wiener Rathausplatz führte. Im Trailer schoss er Funken und dann Konfetti. So erregen Sie Aufmerksamkeit.

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    Allerdings war die Konkurrenz an diesem Freitag nicht groß. Die jahrelange Opposition und die anhaltenden innerparteilichen Konflikte haben zwar die SPÖ insgesamt lahmgelegt, sorgten aber im Maimarsch für eine gewisse Spannung, bei der deutlich wurde, dass die Diskursfreude bei den Sozialdemokraten noch nicht ganz versiegt war. Die Rolle der Opposition erlaubte auch kriegerische Töne in den Reden.

    Diesmal anders. Die (wenigen) kritischen Banner richteten sich fast ausschließlich gegen die Landespartei und den Sozialabbau in Wien sowie den Lobautunnel. Andererseits wurde die bisherige Arbeit der Bundesregierung selten kritisiert oder angegriffen. Jugendorganisationen forderten eine Millionärssteuer, der Zentralverband der Pädagogen forderte eine gemeinsame Schule – „für 130 Jahre“ – fügte der Moderator hinzu. Es handelte sich eher um Pflichtberichte. Ist eine Regierungsbeteiligung die Lösung, nach der die SPÖ so lange gesucht hat?

    Die Wahl von Parteichef Andreas Babler zum Chef der SPÖ Neubau könnte für die sozialdemokratische Elite relevant sein. 2024 begrünte die SPÖ den ehemaligen siebten Bezirk, Bäblers parteiinterne Gegner sorgen seitdem dafür, dass die Partei zur Bobo-Partei verkommt. Dagegen rückten AK-Chefin Renate Anderle und GPA-Vorsitzende Barbara Tiber, Nationalratspräsidentin Doris Buress und Lissinger mit der Gruppe voran. Er ist nach wie vor ein Machtfaktor in der Wiener SPÖ. Dies kann die Reichweite der Partei zeigen – oder auf ihre Spaltung hinweisen.

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    In Bablers Rede ging es um die Schwierigkeit, in solchen Zeiten zu regieren – aufgrund des Weltgeschehens, des Haushalts und der Koalition mit ÖVP und Neos. Der äußere Rivale bleibt die FPÖ, die er als autoritäre Partei bezeichnete. „Kikkel sollte die Spritpreise erklären. Wir brauchen Trump in Österreich nicht“, sagte Bebler, der sein Bekenntnis zur gesellschaftlichen Relevanz von Sparpaketen betonte: „Es reicht sowieso nicht, aber es ist die SPÖ, die das vorantreibt.“

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