Simon Wagner, zuvor in der Rallye-Meisterschaft fehlerfrei, fiel in Myrtle durch Abwesenheit auf, und so lag es an seinen wahren Jägern, um den Sieg zu kämpfen. Hermann Neubauer nahm seine Favoritenrolle im „Toyota GR Yaris Rallye2“ dankbar an und gab vom Start weg den Ton an. Er übernahm in der ersten von 15 Wertungsprüfungen die Führung und gab sie nie wieder ab. „Es war nicht einfach, hier zu gewinnen“, sagt der gebürtige Salzburger.
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Nur Michael Langauer, der erstmals im „Citroen C3 Rally2“ startete, konnte ihm Paroli bieten. Der junge Oberösterreicher fuhr auf sechs Wertungsprüfungen Bestzeiten, obwohl die 13. Etappe abgesagt wurde. Bernhard Stitz erreichte den zweiten von drei Läufen auf dem Straßenkurs Judenburg. Ein Defekt am Citroen C3 Rally2 zwang ihn zum Ausfall, das Auto musste geborgen werden und so wurde der Test abgesagt.
Aus steirischer Sicht belegte Chris Rosenberger im „Lancia Ypsilon Rally2 HF“ den achten Platz. Günther Knobloch verteidigte erfolgreich seine Führung in der benachbarten Series State Championship (ORM2) und landete einen Platz hinter dem Wahlgrass-Mann im Renault Clio Rally3. In dieser Rangliste wurde es nur von Zellhofer geschlagen, der mit dem Suzuki Swift ZMX-Prototyp aufwartete. Zellhofer wurde Fünfter und fuhr einen PS-starken Wagen (330 PS), der in der ORM2-Klasse gewertet wurde. „Im Nassen konnten wir das Tempo vorgeben“, sagte der Grazer.
Doch es trocknete ab und es mangelte ihm an PS, vor allem auf dem Stadtkurs. „Der Stadtkurs ist großartig für die Zuschauer und die Show. Dass wir den Sport an die breite Masse bringen, ist auch positiv. Aber fahrtechnisch ist es weniger spannend. Vor allem, wenn man weniger PS hat: dann macht es nicht so viel Spaß und man hat noch etwas mehr.“ „Nobby“ war mit dem Ergebnis jedoch sehr zufrieden und wird mit der Führung in der Tasche auch in Weis (16. – 18. Juli) an den Start gehen.
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