Die schöne Fußballarena in Velden dürfte in Flammen stehen, wenn am Freitag um 19 Uhr das Kärntner ÖFB-Cup-Duell zwischen den beiden Regionalligisten Atus Velden und SK Austria Klagenfurt angepfiffen wird. Auch Manuel Kutin ist auf dieses Duell scharf. Der Austria-Torhüter zog sich beim Abschlag gegen die Admira im August 2025 eine Hüftverletzung zu, ist mittlerweile aber wieder voll fit. „Ich bin wieder voller Interesse und es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn man sich wieder bewegen kann.“
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Die letzten Trainingswochen bei den Violets seien „sehr gut, aber extrem hart für den 1,95-Meter-Hünen“ gewesen. Ich war angenehm überrascht, wie sich alle eingebracht haben.
Sebastian Paschernig (20) und Matthias Dollinger jun. (21) wachsen trotz ihres jungen Alters zunehmend in Führungspositionen hinein. „Sie machen ihre Arbeit wirklich gut. Sie haben beide große Fortschritte gemacht.“ Einen besonders positiven Eindruck hinterließ auch Mittelstürmer Daniel Kalajdic (25). „Wir haben viel geplaudert. Er weiß alles und für mich ist er ein toller Kerl, der auf jeden Fall ein bisschen von seinem Bruder gelernt hat“, lächelt der 32-Jährige.
In Weldons Trainer Marcel Kuster trifft der dreifache Familienvater auf einen alten Bekannten. Koch war einst Kutins Athletiktrainer und Physiotherapeut beim WAC. „Wir kennen uns persönlich sehr gut. Ich weiß aber nicht, ob er weiß, was ich im Tor mache“, sagt der Neffe von Skisprungtrainer Heinz Kuttin augenzwinkernd.
Der Konter von Bleiberger ließ nicht lange auf sich warten: „Ich habe ein Faible für Torhüter. Ich weiß sehr gut, wann ein Torwart gut oder schlecht ist.“ Unterstützt wird der 38-Jährige vom ehemaligen Keeper Alex Koffler, der bei den Welden vor allem für die Analyse der Gegner zuständig ist. „Wir behalten unsere Gegner genau im Auge, insbesondere ihre Spielideen. Diesmal war es allerdings etwas schwierig, weil sie noch nicht viele Spiele gespielt haben und es viele neue Jungs gibt.“ Letztlich wäre es für Kuster aber nicht ein strategischer Konflikt, der den Ausschlag geben würde. „Entscheidend werden die Bedingungen an diesem Tag sein – also wer mehr PS auf den Platz bringt.“
Welden wurde im Sommer grundlegend umgestaltet. Zehn Neuzugänge wurden eingeführt. „Wir hatten einen kompletten Umbruch, aber wir haben diese Spieler bewusst geholt. Unser Transferprogramm endete mit dem letzten Meisterschaftsspiel. Wir haben auch die meisten Spieler bekommen, die wir für unsere neue Spielkultur brauchten.“ Neue Charaktere und Persönlichkeiten schaffen automatisch neue Hierarchien innerhalb des Teams. „Die letzten Wochen waren intensiv und mein Eindruck ist äußerst positiv.“
Dass Fans das Cup-Spektakel hautnah miterleben können, tut Kutin auch gut. „Es wird ein großartiges Spiel. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, aber wir hätten es sicherlich einfacher machen können. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“ Für die Zuschauer wurden im Vorfeld ausreichende Vorkehrungen getroffen. Zusätzlich zu den Tribünen wird es rund um Valdrena auch zusätzliche Bereiche geben, in denen man das Spiel verfolgen kann. Das prestigeträchtige Duell dürfte zahlreiche neutrale Fußballfans anlocken.
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