Breel Embolo durfte am Mittwoch immer noch nicht in die USA einreisen. Foto: imago/Geisser
Visa-Probleme: Schweizer Star muss noch auf die Einreise in die USA warten
Der Schweizer Nationalstürmer Breel Embolo muss aufgrund von Visa-Problemen auf die Reise zur Weltmeisterschaft in die USA warten. Wie der Schweizerische Fußballverband (SFV) am Mittwoch, einen Tag nach dem Abgang der Mannschaft, mitteilte, war der 29-Jährige am Morgen in der US-Botschaft in Bern und beantragte ein Visum. Nach Angaben der Botschaft soll dies nun „vorrangig behandelt“ werden.
Der ehemalige Bundesliga-Profi konnte am Dienstag nicht den Flieger von Zürich nach Los Angeles besteigen, von wo aus es für die Schweizer weiter zum Hauptquartier der Mannschaft in San Diego ging. Die elektronische Reisegenehmigung (ESTA) des Spielers wurde am Dienstagmorgen genehmigt. „Zweieinhalb Stunden vor Abflug erhielten wir jedoch die Mitteilung, dass weitere Klärungen zu seinem ESTA erforderlich seien“, heißt es in einer Erklärung des Verbandes.
Embolo-Fall: US-Botschaft fordert zusätzliche Dokumente an
„Gestern Nachmittag teilte die US-Botschaft in Bern Brielle mit, dass sie Gerichtsdokumente im Zusammenhang mit einer ab diesem Frühjahr rechtskräftigen endgültigen Entscheidung über eine Drohung aus dem Jahr 2018 benötige“, hieß es weiter. „Konkret ging es bei den Ermittlungen in der Botschaft darum, ob körperliche Gewalt angewendet wurde. Das war nicht der Fall.“
Bei den Schweizern gilt Embolo als erfahrene Kraft im Angriff. Der Stürmer spielt mittlerweile für den französischen Erstligisten Stade Rennes und hat in 86 Länderspielen 24 Tore erzielt. Kürzlich steuerte er im Auswahltest von Trainer Murat Yakin gegen Jordanien (4:1) ein Tor und eine Vorlage bei.
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Am Samstag bestreitet die Schweiz in San Diego ein letztes Testspiel gegen Australien. Bei der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada trifft das Team von Trainer Murat Yakin in der Gruppe B auf Katar, Gastgeber Kanada und Bosnien und Herzegowina.
