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EU-Beitrittsplanung für 2027: Europäer wollen US-Sicherheitsgarantie

    EU-Beitrittsplanung für 2027: Europäer wollen US-Sicherheitsgarantie

    Die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten haben mögliche Gespräche über ukrainische Regionalsitzungen an Sicherheitsgarantien der USA geknüpft. Die Europäer erwarteten von Washington eine Art Beistandsgarantie, ähnlich Artikel 5 des Beitrittsvertrags, mit dem Nato-Staaten im Falle eines Angriffs Unterstützung garantieren, teilte der französische Präsidentenpalast am Freitag mit.

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    „Es muss vollständige Transparenz über die Sicherheitsgarantien von Europäern und Amerikanern herrschen, bevor es zu Anpassungen in umstrittenen Gebietsfragen kommt“, fuhr der Elysee-Palast fort. Gleichzeitig betonte ein Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dass die Ukraine keinem Abkommen über die Abspaltung des Territoriums zugestimmt habe und dies derzeit auch nicht tun wolle. Auch eine entmilitarisierte Zone kommt für Kiew nicht in Frage.

    Die USA stellten den Plan vor

    Vor drei Wochen legten die USA einen Plan zur Beendigung des russischen Angriffskrieges in der Ukraine vor, der in seiner ursprünglichen Fassung als zu moskaufreundlich galt. Auf Drängen der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten wurden wesentliche Punkte des Plans überarbeitet.

    Am Mittwochabend schickte die Ukraine eine neue Fassung nach Washington, am Donnerstag machte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals detailliertere Angaben zum aktuellen Stand der Verhandlungen. Dementsprechend üben die USA weiterhin Druck auf die Ukraine aus, Russland erhebliche territoriale Zugeständnisse zu machen. Mit Blick auf die Region Donezk sagte Selenskyj, dass nach den Vorstellungen der USA in dem derzeit unter ukrainischer Kontrolle stehenden Gebiet eine „freie Wirtschaftszone“ geschaffen werden solle.

    Selenskyj wird am Montag in Berlin erwartet

    Selenskyj wird am Montag in Berlin im Rahmen der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskrieges in der Ukraine erwartet. „An den Gesprächen werden zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs sowie EU- und Nato-Chefs teilnehmen“, sagte Regierungssprecher Stefan Cornelius nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz am Montagabend.

    Auch US-Botschafter Steve Witkoff wird am Wochenende nach Berlin reisen und sich mit Selenskyj und europäischen Staats- und Regierungschefs treffen, berichtete das Wall Street Journal. Die Zeitung veröffentlichte diesen Bericht unter Berufung auf Regierungsvertreter.

    Die Ukraine soll 2027 der EU beitreten

    Aus Kreisen, die über ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandeln, hieß es am Freitag zudem, dass der US-Entwurf einen EU-Beitritt der Ukraine bereits im Januar 2027 vorsehe. In Brüssel gilt dies als unwahrscheinlich. „2027, das ist morgen“, sagte der EU-Vertreter.

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    Der EU-Beitrittsprozess ist in der Regel recht langwierig. EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos geht davon aus, dass ein Beitritt der Ukraine frühestens 2030 möglich sein wird. „Als ob die Amerikaner für uns entscheiden würden!“ Das sagte ein europäischer Diplomat. „Das ist Unsinn: Der Expansionswille muss da sein und den gibt es nicht.“

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