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10-Jahres-Tief: Asylanträge gehen weiter zurück

    10-Jahres-Tief: Asylanträge gehen weiter zurück

    Die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten hat zumindest vorerst nichts am rückläufigen Trend bei den Asylanträgen in Österreich geändert. Laut neuen Monatszahlen wurden im Februar nur 347 Originalanträge eingereicht, die niedrigste Zahl seit zehn Jahren, so das Innenministerium. Insgesamt ging die Zahl der Anträge weiter zurück.

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    Konkret wurden im Februar 850 Anträge eingereicht, was einem Rückgang von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat 2025 entspricht. Insgesamt gingen in diesem Jahr etwa 1.800 Anträge ein, davon waren jedoch nur 768 Originalanträge – also von Personen, die kürzlich eingereist waren. Andere betreffen vor allem die später geborenen Kinder von Flüchtlingen, die sich bereits in Österreich aufhalten.

    Die meisten Bewerbungen stammen von Syrern

    Die meisten Asylanträge stellten dieses Jahr mit 468 Syrer. Davon waren 387 Ausländer. Allerdings ist die Zahl der Heimkehrer seit dem Machtwechsel in Damaskus gestiegen. Nach Angaben des Innenministeriums sind seit dem Sturz des Assad-Regimes mehr als 1.000 Menschen aus Syrien freiwillig in ihr Herkunftsland zurückgekehrt. Im Vergleich dazu verließen 2023 und 2024 nur 200 Syrer Österreich in ihre Heimat.

    Mittlerweile ist auch die Möglichkeit für Syrer, in diesem Land Asyl zu beantragen, deutlich eingeschränkt. In diesem Jahr lag die Anerkennungsquote lediglich bei 25 Prozent. Zum Vergleich: 68 Prozent der Afghanen erhielten Asyl, bei den Iranern waren es 56 Prozent. Auch Somalier und Iraker hatten bessere Erfolgsaussichten als Syrer. Insgesamt wurden in diesem Jahr 916 Anträge bewilligt, 928 Mal wurde subsidiärer Schutz bewilligt.

    Nur 67 Bewerbungen von Iranern

    Die Eskalation im Nahen Osten und in der Golfregion nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran und der darauffolgenden Angriffe Teherans in der Region hatte bisher keine Auswirkungen auf das österreichische Asylsystem. Im Januar und Februar gingen insgesamt 67 Bewerbungen von Iranern ein. Im Jahr 2026 reichten lediglich zwei Libanesen Anträge in diesem Land ein.

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    Der Rückgang der Asylzahlen hat auch zu einer Lockerung der Grundversorgung geführt, wo nur noch 8.600 Asylbewerber betreut werden. Wie das Innenministerium betont, handelt es sich um den niedrigsten Wert seit 20 Jahren. Insgesamt ist die Zahl aufgrund von Vertriebenen aus der Ukraine mit 51.100 immer noch sehr hoch. Aber auch dieser Wert sinkt kontinuierlich. Bis Anfang 2025 erhielten mehr als 52.800 Menschen Grundversorgung,

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