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Gesundheitsreform: Bund und Länder stellen die Weichen

    Gesundheitsreform: Bund und Länder stellen die Weichen

    Aus drei mach zwei. Beim zweiten Treffen der Steuerungsgruppe der Reformpartnerschaft von Bund, Ländern und Kommunen ging es am Montag vor allem um die Zukunft des Gesundheitswesens. Drei Modelle lagen auf dem Tisch, eines wurde gecancelt. Es handelte sich um ein Modell der „Erneuerung des Status quo“. Das bedeutet, dass sich die Verhandlungen nun auf große Reformen konzentrieren werden.

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    Wohin die Reise der Reformpartner gehen wird, stand am Montag noch nicht fest. Es ist klar, dass es in Zukunft keine parallelen Planungen der neun Unionsstaaten geben wird. Variante eins ist die zentrale Steuerung, Variante zwei die Steuerung in drei oder vier (nicht mehr neun) Versorgungsregionen. Ob die Finanzierung aus einem oder zwei Töpfen erfolgen soll, muss noch geklärt werden.

    Die Häufigkeit der Treffen hat deutlich zugenommen

    Insgesamt wurden zu Beginn des Jahres vier Themenfelder für Verbesserungspartnerschaften definiert. Dazu gehören neben Gesundheit auch Bildung, Energie sowie Verwaltung und Verfassung. Der Großteil des etwa zweistündigen Treffens war jedoch der Finanzierung von Krankenhäusern gewidmet. Außerdem waren zwei Experten eingeladen: IHS-Chef Holger Bonin und Herwig Ostermann von der Gesundheit Österreich GmbH, dem Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.

    Es wurde außerdem vereinbart, dass die Häufigkeit der Treffen bis zum Sommer deutlich erhöht werden soll. Es wurden weitere Verhandlungsgruppen definiert, denen auch Gesundheitssprecher der Regierungsparteien angehören sollen. Zu diesen neuen Untergruppen wird auch die Sozialversicherung gehören, die für die Entwicklung spezifischer Modelle verantwortlich sein wird. Steigende Kosten in Krankenhäusern zeigen, wie dringend Reformen sind. Von 2014 bis 2024 stiegen die Gesamtausgaben um 70 Prozent, von 12,2 auf 20,9 Milliarden Euro.

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    Präsentation im Juli?

    Es wurde erwartet, dass dieses Treffen nur eine Übergangsphase sein würde. Allerdings gab es Hoffnung auf Entscheidungen der Koalitionsführung, insbesondere im Gesundheitsbereich. Es wurde ein wichtiger Treffer erzielt, aber nur dieser. Ziel ist es, Anfang Juli eine fertige Skizze präsentieren zu können. Dann wird das Budget für das nächste und das übernächste Jahr bereits umgesetzt.

    In den übrigen drei Themenbereichen lag der Schwerpunkt stärker auf der Berichterstattung über die Arbeit der Verhandlungsgruppen. Im Bereich der Verwaltung geht es darum, die Kompetenzen zwischen den Kommunen zu entbündeln; Im Bildungsbereich werde daran gearbeitet, „die personellen Ressourcen im Bereich der Pflichtschulen zu bündeln“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Im Energiesektor könnte es irgendwann zu Zusammenschlüssen von Netzwerkunternehmen kommen, wobei derzeit nur von „Synergien“ die Rede ist.

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